Beschreibung der Studie

Im Rahmen dieser klinischen Studie werden sogenannte White Spot Läsionen, die sich als weißliche Veränderung des Zahnschmelzes zeigen, mit einem Infiltranten behandelt um sie optisch zu maskieren. Bei dem Infiltranten handelt es sich um einen dünnfließenden Kunststoff. Während der Behandlung soll der Prozess evaluiert werden und anhand von digitalen Fotos, die vor und nach der Behandlung aufgenommen werden, wird die Verbesserung des Farbunterschiedes mit Hilfe einer Bildbearbeitungssoftware bestimmt. Ziel ist es, nachzuweisen, dass der Farbunterschied so weit reduziert werden kann, dass er im normalen Sprechabstand zum Patienten nicht mehr wahrnehmbar ist. Außerdem werden vor und nach der Behandlung Aufnahmen mit einer den Mineralverlust darstellenden Kamera gemacht und die Patientenzufriedenheit sowie verschiedene klinische Parameter bewertet.

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Studiendetails

Studienziel Nachweis einer Korrelation zwischen der Zeit bis ein ΔE von 4 während des Rewettens erreicht wird (tΔE4, Analyse mit Photoshop) und dem Ergebnis der Maskierung der Läsion nach Infiltration (ΔEnach) Nachweis einer Korrelation zwischen Anzahl der nötigen Ätzschritte (nEtch) und der Zeit seit Entfernung der festsitzenden Apparaturen (Debonding) (tdeb) hinsichtlich des Erreichens eines ähnlichen Maskierungsergebnisses.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde Uniklinikum Aachen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • WSL nach kieferorthopädischer Behandlung mit festsitzenden Apparaturen im Bereich der Zähne 14 bis 24 und 34 bis 44, Läsionen mit ICDAS 2 Stadium, schriftliche Einwilligung des Patienten und der Erziehungsberechtigten nach erfolgter Aufklärung.

Ausschlusskriterien

  • Allergien gegen einen der Inhaltsstoffe oder Kontaktallergien, Läsionen mit Kavitation des Schmelzes, Debonding liegt länger als 12 Monate zurück, Schwangerschaft oder Stillzeit, Anzeichen dafür, dass die teilnehmende Person den Prüfplan voraussichtlich nicht einhalten wird.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Karies-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Im Rahmen der klinischen Studie soll untersucht werden, in wie weit White Spot Läsionen durch Infiltrationsbehandlung maskiert werden können. Außerdem soll der Behandlungsablauf analysiert und mit Hilfe der daraus gewonnen Ergebnisse optimiert werden. Es werden unkavitierte kariöse Läsionen (ICDAS Stadium 2) von Patienten behandelt, deren festsitzende kieferorthopädische Apparatur innerhalb des letzten Jahres entfernt wurde. Der Maskierungseffekt wird anhand von digitalen Fotos bewertet, die vor und nach der Behandlung aufgenommen werden. Die Farbunterschied zwischen gesundem und erkranktem, bzw. infiltrierten Schmelz wird als ΔE erfasst. Während der Behandlung wird im Rahmen des „Rewetting-Prozesses“ analysiert, wie schnell eine ästhetisch zufriedenstellende Verbesserung erreicht werden kann und ob dies mit dem Endergebnis nach Behandlung korreliert. Anhand von QLF-Aufnahmen werden der Mineralverlust (ΔQ, ΔF) vor und nach Infiltrationsbehandlung verglichen. Um das Schmelzvolumen zu bestimmen, das durch die Behandlung verloren gegangen ist, werden Silikonabdrücke vor und nach der Behandlung genommen und das Volumen mit Hilfe eines Laserprofilometers bestimmt. Die klinischen Parameter ICDAS Stadium und Aktivität werden ebenfalls vor und nach Behandlung erhoben um die Veränderung der kariösen Läsion zu bewerten.

Quelle

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