Beschreibung der Studie

Trotz effektiver Behandlungsmethoden, erhalten mehr als 40% aller Krebspatienten keine angemessene Schmerzbehandlung. Unsere vorhergehende Pilotstudie ergab substantielle Veränderungen an einem Selbstmanagementprogramm, das für die Studie aus den USA übernommen, übersetzt und angepasst worden war (das PRO-Self(c) Plus Pain Control Program). Dieses substantiell veränderte Programm soll am Universitätsklinikum Freiburg nun in der klinischen Praxis eingeführt werden. Der Zweck dieser mulitiple-methods Pilotstudie ist es, Machbarkeit und potentiellen Effekt des Programms in der klinischen Praxis zu testen. In einer randomisierten Pilotstudie mit Wartelisten Kontrollgruppe sollen erwachsene onkologische Patienten des palliativmedizinischen Konsildienstes mit Schmerzen > 3/10 eingeschlossen werden. Die Intervention wird von einer speziell ausgebildeten Pflegenden in einem Treffen während des stationären Aufenthalts kurz vor der Entlassung sowie in Telefonaten und eventuellen Treffen danach durchgeführt. Das Follow-up folgt einem strukturierten Algorithmus, der durch Schmerzstärke, Patientenzufriedenheit und Therapietreue des Patienten getriggert wird. Die Intervention enthält strukturierte und individulaisierte Komponenten und basiert auf drei Schlüsselstrategien: Information, Schulung von Fertigkeiten und Begleitung. In dieser Studie gibt es drei spezifischen Ziele: (1) Die Machbarkeit der Srudien- und Interventionsprozesse zu testen; (2) potentielle Effektgrößen der Haupt-Endpunkte (z.B. Schmerzstärke, Anzahl der Patienten mit Schmerz als Hauptbeschwerde, Patientenzufriedenheit mit dem Schmerzmanagement) zu bestimmen; und (3) in einer qualitativen Substudie die Erfahrungen der Teilnehmenden mit Aufwand und Nutzen mit der Studie und der Intervention zu erfahren. Im Laufe der Studie werden an drei Messzeitpunkten (T0 vor, T1 eine Woche nach und T2 sechs Wochen nach Entlassung) Daten per Feldnotizen (Studienassistentinnen) sowie Fragebogen (Patienten) gesammelt. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie werden zur Planung einer großen randomisierten Versorgungsforschungsstudie dienen, in der Langzeitergebnisse des Programms zur Selbstmanagamenentunterstützung von krebsbedingten Schmerzen in klinischer Praxis evaluiert werden werden.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt ist durchschnittliche und stärkste Schmerzstärke auf der Numerischen Rating Skala von 0 (kein Schmerz) bis 10 (stärkster vorstellbarer Schmerz) gemessen an T0, T1 und T2 (T0 vor, T1 eine Woche nach und T2 sechs Wochen nach Entlassung).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 48
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Nachwuchsakademie Versorgungsforschung Baden-Württemberg, Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • stationäre Patienten des palliativmedizinischen Konsildienstes; Schmerzen > 3/10; geplante Entlassung mit Schmerzselbstmanagement; Alter >18; Telefonanschluss; Lebenserwartung ca 3 Monate oder mehr; sowie ausreichende Deutschkenntnisse.

Ausschlusskriterien

  • Patienten werden ausgeschlossen, wenn sie starke kognitive Einschränkungen haben, die häusliches Selbstmanagement unmöglich machen.
  • Falls Patienten einen >2wöchigen stationären Aufenthalt während der Studie haben, werden sie ab der stionären Aufnahme aus der Studie ausgeschlossen. Daten, die bis zur stationären Aufnahme gesammelt wurden, werden in die Analyse einbezogen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Trotz effektiver Behandlungsmethoden, erhalten mehr als 40% aller Krebspatienten keine angemessene Schmerzbehandlung. Unsere vorhergehende Pilotstudie ergab substantielle Veränderungen an einem Selbstmanagementprogramm, das für die Studie aus den USA übernommen, übersetzt und angepasst worden war (das PRO-Self(c) Plus Pain Control Program). Dieses substantiell veränderte Programm soll am Universitätsklinikum Freiburg nun in der klinischen Praxis eingeführt werden. Der Zweck dieser mulitiple-methods Pilotstudie ist es, Machbarkeit und potentiellen Effekt des Programms in der klinischen Praxis zu testen. In einer randomisierten Pilotstudie mit Wartelisten Kontrollgruppe sollen erwachsene onkologische Patienten des palliativmedizinischen Konsildienstes mit Schmerzen > 3/10 eingeschlossen werden. Die Intervention wird von einer speziell ausgebildeten Pflegenden in einem Treffen während des stationären Aufenthalts kurz vor der Entlassung sowie in Telefonaten und eventuellen Treffen danach durchgeführt. Das Follow-up folgt einem strukturierten Algorithmus, der durch Schmerzstärke, Patientenzufriedenheit und Therapietreue des Patienten getriggert wird. Die Intervention enthält strukturierte und individulaisierte Komponenten und basiert auf drei Schlüsselstrategien: Information, Schulung von Fertigkeiten und Begleitung. In dieser Studie gibt es drei spezifischen Ziele: (1) Die Machbarkeit der Srudien- und Interventionsprozesse zu testen; (2) potentielle Effektgrößen der Haupt-Endpunkte (z.B. Schmerzstärke, Anzahl der Patienten mit Schmerz als Hauptbeschwerde, Patientenzufriedenheit mit dem Schmerzmanagement) zu bestimmen; und (3) in einer qualitativen Substudie die Erfahrungen der Teilnehmenden mit Aufwand und Nutzen mit der Studie und der Intervention zu erfahren. Im Laufe der Studie werden an drei Messzeitpunkten (T0 vor, T1 eine Woche nach und T2 sechs Wochen nach Entlassung) Daten per Feldnotizen (Studienassistentinnen) sowie Fragebogen (Patienten) gesammelt. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie werden zur Planung einer großen randomisierten Versorgungsforschungsstudie dienen, in der Langzeitergebnisse des Programms zur Selbstmanagamenentunterstützung von krebsbedingten Schmerzen in klinischer Praxis evaluiert werden werden.

Quelle

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