Beschreibung der Studie

Es soll die Verbesserung der posturalen Kontrolle (Gleichgewichtsfähigkeit) nach einem Perturbationstraining im Vergleich zu einem herkömmlichen Gleichgewichtstraining sowie einem Gleichgewichtstraining unter Entlastung untersucht werden. Die posturale Kontrolle wird anhand spezifischer Parameter bestimmt, welche die Gleichgewichtsfähigkeit beeinflussen. Teilnehmen sollen Probanden, welche geringe Erfahrung mit Gleichgewichtstraining haben. Vermutet wird, dass ein Perturbationstraining größere Verbesserungen der Gleichgewichtskontrolle hervorruft als ein herkömmliches Gleichgewichtstraining sowie auch größere Effekte auf die Gleichgewichtskontrolle hat als ein Gleichgewichtstraining unter reduziertem Körpergewicht. Die genauen Aspekte der Anpassung an ein Perturbationstraining sind von relevanter wissenschaftlicher Bedeutung, da somit ein präzises Training zur Vorbeugung von Stürzen oder Verletzungen erstellt werden kann. Von besonderer Bedeutung ist das Gleichgewichtstraining unter Entlastung hinsichtlich der therapeutischen Anwendung bei Menschen, die aufgrund ihrer spezifischen Beeinträchtigung nicht mit vollem Körpergewicht trainieren können.

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Studiendetails

Studienziel Die Verbesserung der posturalen Kontrolle (Gleichgewichtsfähigkeit)ist das primäre Ziel dieser Untersuchung. Die posturale Kontrolle wird anhand von drei Parametern bestimmt, welche vor und nach den Trainingsinterventionen erhoben werden, um Veränderungen festzustellen. Die drei Parameter sind: der posturale Schwankweg (Center of Pressure, COP), die muskuläre Aktivität (Elektromyographie) sowie die spinale Erregbarkeit des Nervensystems anhand des H-Reflex.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 105
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsches Zentrum dür Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Menschen mit keinen neurologischen Schäden oder Verletzungen der unteren Extremität. Keine
  • Erfahrung mit Perturbationstraining.

Ausschlusskriterien

  • Neurologische oder orthopädische Schäden, chronische Erkrankungen, parallele Teilnahme an anderen
  • Studien, Erfahrung mit Perturbationstraining.

Adressen und Kontakt

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Sport und Sportwissenschaft, Abteilung Motorik, Freiburg

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Häufig gestellte Fragen

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Die Verbesserung der posturalen Kontrolle nach einem Perturbationstraining soll im Vergleich zu a) einem herkömmlichen Gleichgewichtstraining sowie b) einem Gleichgewichtstraining unter Entlastung (reduziertes Körpergewicht) untersucht werden. Das Perturbationstraining findet auf einem Gerät statt, welches aus einer in der horizontalen Ebene bewegbaren Plattform (Posturomed) besteht, die randomisiert Perturbationen, d.h. kleine Störreize im Stand, appliziert. Das herkömmliche Gleichgewichtstraining sowie das Gleichgewichtstraining mit reduziertem Körpergewicht wird auf weichen Matten und Therapiekreiseln stattfinden. Die posturale Kontrolle wird anhand spezifischer Parameter bestimmt, welche die Gleichgewichtsfähigkeit beeinflussen. Diese Parameter bestehen aus der Gleichgewichtsperformance (Schwankweg des Center of Pressure, COP), der spinalen Erregbarkeit des Nervensystems (H-Reflex) sowie der muskulären Aktivität (Elektromyographie, EMG). Die Forschungshypothese, die sich auf vorhergehende Studien stützt, lautet, dass a) ein Perturbationstraining größere Verbesserungen der posturalen Kontrolle hervorruft als ein herkömmliches Gleichgewichtstraining sowie b) auch größere Effekte auf die posturale Kontrolle hat als ein Gleichgewichtstraining unter reduziertem Körpergewicht.

Quelle

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