Beschreibung der Studie

Die Bildgebung mittels Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ist sehr empfindlich gegenüber Patientenbewegung. Sogar bei äußerst kooperativen Patienten kommt es vor, dass speziell bei längeren MRT-Sequenzen Bewegungsartefakte auftreten. Insbesondere Artefakte aufgrund Atmung, Puls und unterbewusste Kopfbewegungen sind Ursache für solche, die Bildqualität beeinträchtigende Bewegungsartefakte. In der klinischen Routine führen diese Bewegungsartefakte zu verringerter Bildqualität, mit daraus resultierender länger Untersuchungsdauer, Untersuchungswiederholungen oder sogar falschen Diagnosen. Es konnte bereits gezeigt werden, dass eine prospektive Bewegungskorrektur Bewegungsartefakte deutlich verrringern kann, indem Daten eines externen Tracking Systems verwendet werden um das Field of view dynamisch an die veränderte Kopfposition des Patienten anzupassen. Die neuesten Entwicklungen im Bereich dieser apriori Bewegungskorrektur bringen diese Technologie einen großen Schritt näher an die klinische Anwendung. Ziel dieser Studie ist die klinische Evaluierung dieser prospektiven MRT-Bewegunskorrektur unter Verwendung eines neuartigen optischen Bewegungstracking-Systems. Zu untersuchende Patientenkollektive beinhalten Patienten, welche zur tiefen Hirnstimulation anstehen, Epilepsiepatienten, Kinder, sowie Schlaganfallpatienten. Die MRT-Bilder mit und ohne Bewegungskorrektur werden von 2 unabhängigen neuroradiologisch erfahrenen Readern auf das vorliegend von Artefakten überprüft.

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Studiendetails

Studienziel Darstellung der Einsatzmöglichkeit eines neuen optischen Bewegungstracking-Systems innerhalb der MRT-diagnostischen Routine.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 750
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Neuroradiologie, Uniklinik Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähige Patienten, die zu einer Routine-MRT-Diagnostik angemeldet sind. Bei minderährigen Studienteilnehmern wird die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten benötigt.
  • Probanden/innen im Alter ab 18 Jahren für die Pilotphase
  • Patienten/innen, bei denen in den letzten 9.5 Stunden eine akute transiente oder persistierende Schlaganfallsymptomatik aufgetreten ist
  • Patienten/innen mit der klinischen Anforderung für eine zerebrale MRT zur Abklärung eines epileptogenen Fokus.
  • Pädiatrische Patienten/innen mit einer klinischen Anforderung zur strukturellen Abklärung mittels zerebralem MRT unter Voraussetzung einer vorhandenen unterschriebenen Einverständniserklärung eines Elternteils bzw. Erziehungsberechtigten.

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen gegen die MRT laut Routine-Aufkärungsbogen, wie z.B. Herzschrittmacher, Medikamentenpumpen, Schwangerschaft etc.

Adressen und Kontakt

Neuroradiologie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Eine neu entwickelte Bewegungskorrektur im MRT unter Zuhilfenahme einer externen optischen Bewegungstracking System soll in der klinischen Routine anhand einem klar definierten Patientenkollektivs getestet werden. Zu untersuchende Patientenkollektive beinhalten Patienten, welche zu tiefen Hirnstimulation anstehen, Epilepsiepatienten, Kinder, sowie Schlaganfallpatienten. Die MRT-Bilder mit und ohne Bewegungskorrektur werden von 2 unabhängigen neuroradiologisch erfahrenen Readern auf das vorliegend von Artefakten überprüft. Kernspintomografie – Messprotokoll: Die Untersuchung erfolgt an einem Standard-3T-MRT-Scanner (Siemens TRIO TIM). Das MRT-Protokoll entspricht dem an der Abteilung fuer Neuroradiologe der Uniklinik Freiburg verwendeten Routineprotokoll, in Bezug auf die klinische Fragestellung. Die zur Bewegungskorrektur notwendige Kamera wird stabil über dem Kopf des Patienten im MRT-Gerät montiert und gegen Herausfallen gesichert. Im äusserst unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Kamera von der Befestigung lösen sollte, bleibt der Patient zusätzlich durch die MR-Kopfspule vor einer eventuellen Verletzung geschützt. Die Kamera enthält auch eine Lichtquelle, die mit weissem Licht, mit angenehm niedriger Helligkeit das Gesicht des Patienten beleuchtet. Der Chip aus Plastik zur Erfassung der Kopfbewegungen wird mit einem unschädlichen und leicht zu beseitigenden Kleber auf die Haut der Nasenwurzel der Probanden und Patienten geklebt und lässt sich im Anschluss an die Untersuchung leicht wieder abnehmen. Bei den Patienten, welche zu einer tiefen Hirnstimulation anstehen, wird der Reflektor auf einen in die Schädelkalotte gedrehten Schrauben positioniert. Für die tiefe Hirnstimulation werden unabhängig von der MRT Untersuchung insgesamt 4 solcher Schrauben benötigt. Die MRT findet unmittelbar vor der Operation statt. Als weitere mögliche Anbringung für die Reflektoren ist die Verwendung einer Zahnschiene angedacht. Zusammenfassend ist zu sagen, dass für die Befestung der Reflektoren keine zusätzliche (klinisch nicht induzierte) invasive Prozedur verwendet wird. Anhand der mittels Reflektoren und Kamera gemessenen Patientenbewegungen wird in "Echtzeit" die Bewegung des Kopfes gemessen und die Magnetfeldgradienten zur Ortskodierung dementsprechend abgeändert.

Quelle

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