Beschreibung der Studie

Bei der Einleitung einer Vollnarkose gibt es viele sicherheitsrelevante Schritte und Tätigkeiten, die beachtet, bzw. durchgeführt werden müssen. In einer vorangegangenen Studie zeigte sich, dass Jungassistenten der Anästhesie mit Hilfe einer elektronischen Checkliste signifikant mehr sicherheitsrelevante Schritte und Tätigkeiten durchführten als ohne. Wir möchten diese positiven Ergebnisse in einem weiteren Arztkollektiv validieren (Fachärzte in einem Haus der Regelversorgung) und das Teamverhalten von Fachärzten in dieser Situation mittels eines validierten und in der Literatur häufig angewandten Teamleistungsscores (ANTS: Anaesthetists Non-Technical Skills) objektivieren. Hierfür erfolgt eine Videodokumentation der Narkoseeinleitung. Zudem erfolgt im Anschluss eine strukturierte Befragung der Anästhesisten und Patienten zu Nutzen und Akzeptanz dieses Sicherheitstools. In der Vorstudie wurden in der Checklistengruppe mehr unerwünschte hypotone Phasen detektiert, wahrscheinlich aufgrund signifikant häufigerer Blutdruckmessungen bei kleinerem Messintervall in der Checklistengruppe. Zur prospektiven Bestätigung dieser plausiblen Erklärung soll parallel kontinuierlich nicht-invasiv der Blutdruck während der Narkoseeinleitung verblindet gemessen werden

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Studiendetails

Studienziel 1. Anzahl der durchgeführten sicherheitsrelevanten Items (mit vs. ohne Checkliste) 2. Hypotensionen: Anzahl pro Einleitung, definiert als systolischer Blutdruck > -20% (vom Ausgangsblutdruck bei Prämedikation) oder MAD < 55 mmHg (herkömmliche Messung vs kontinuierliche Messung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 75
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Charité Universitätsmedizin BerlinCBFKlinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ASA Risikoklassifikation I-III, Alter >18 Jahre, schriftliche Einwilligung des Patienten im Rahmen des Narkosevorgespräches, Einwilligung des narkoseführenden Anästhesisten und Pflegepersonals

Ausschlusskriterien

  • Alter <18 Jahre, ASA Risikoklassifikation IV und V, Kontraindikation für Narkoseeinleitung mit Propofol, Erwarteter schwieriger Atemweg mit Notwendigkeit einer fiberoptischen Wachintubation, keine Einwilligung von Patient oder narkoseführendem Anästhesisten oder anwesendem Pflegepersonal

Adressen und Kontakt

Sankt Gertrauden Krankenhaus, Berlin

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Bei der Einleitung einer Vollnarkose gibt es viele sicherheitsrelevante Schritte und Tätigkeiten, die beachtet, bzw. durchgeführt werden müssen. In einer vorangegangenen Studie zeigte sich, dass Jungassistenten der Anästhesie mit Hilfe einer elektronischen Checkliste signifikant mehr sicherheitsrelevante Schritte und Tätigkeiten durchführten als ohne. Wir möchten diese positiven Ergebnisse in einem weiteren Arztkollektiv validieren (Fachärzte in einem Haus der Regelversorgung) und das Teamverhalten von Fachärzten in dieser Situation mittels eines validierten und in der Literatur häufig angewandten Teamleistungsscores (ANTS: Anaesthetists Non-Technical Skills) objektivieren. Hierfür erfolgt eine Videodokumentation der Narkoseeinleitung. Zudem erfolgt im Anschluss eine strukturierte Befragung der Anästhesisten und Patienten zu Nutzen und Akzeptanz dieses Sicherheitstools. In der Vorstudie wurden in der Checklistengruppe mehr unerwünschte hypotone Phasen detektiert, wahrscheinlich aufgrund signifikant häufigerer Blutdruckmessungen bei kleinerem Messintervall in der Checklistengruppe. Zur prospektiven Bestätigung dieser plausiblen Erklärung soll parallel kontinuierlich nicht-invasiv der Blutdruck während der Narkoseeinleitung verblindet gemessen werden

Quelle

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