Beschreibung der Studie

Der Untersuchungsgegenstand des EC@T-Projekts sind die Einstellungen zur elektronischen Kommunikation (eCommunication) in der Behandlung chronisch kranker Patienten. Uns interessiert, was Patienten davon halten, mit ihren Behandlern elektronisch zu kommunizieren. Ebenso möchten wir untersuchen, welche Einstellungen Behandler dazu haben, mit ihren Patienten elektronisch zu kommunizieren. Die Studienteilnehmer werden somit chronisch kranke Patienten mit verschiedenen Diagnosen sein und auch Behander aus verschiedenen Berufsgruppen. Es ist geplant sowohl Interviews zu führen, als auch Fragebogenerhebungen durchzuführen.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die Entwicklung von einem (oder zwei) Fragebogen aus den Interviews und Literaturrecherchen. Ziel des/r Fragebogen(s): Erfassung von Einstellungen zur eCommunication bei chronisch kranken Patienten und bei Behandlern.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1156
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Uniklinikum Freiburg, Institut für Qualitätsmanagement und Sozialmedizin

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten: Erfüllung einer der Diagnosekriterien
  • Behandler: Reha-Behandler oder Hausärzte

Ausschlusskriterien

  • sprachliche, kognitive und/oder physische Beeinträchtigungen (Teilnahme am Interview oder Bearbeitung eines Fragebogens dadurch nicht möglich).

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

Hintergrund: Die Gesundheitsversorgung in Deutschland ist häufiger Kritik ausgesetzt. Trotz steigender Arztzahlen scheint eine Versorgung in bestimmten Regionen Deutschlands (z.B. ländlichen), bei bestimmten Arztgruppen (z. B. Allgemeinärzte) und für bestimmte Gesundheitsbereiche (z. B. chronische Krankheiten) nicht zufriedenstellend gewährleistet. In Studien konnte der sinnvolle und effektive Einsatz neuer Medien bei der Gesundheitsbehandlung bereits mehrfach demonstriert werden. Bestehende Versorgungsstrukturen können ergänzt, und somit Lücken innerhalb der Systeme geschlossen werden. Kosten könnten gegebenenfalls eingespart oder Ressourcen effizienter genutzt werden. Trotz des großen Potentials ist die elektronische Kommunikation (eCommunication) mit dem Behandler derzeit noch nicht fest im deutschen Gesundheitssystem verankert. Neben den strukturellen Bedingungen (z. B. Verfügbarkeit von elektronischen Geräten wie PC oder Smartphone) und gesetzlichen Vorgaben entscheiden die Einstellungen der Behandler und der Patienten essentiell, auf welche Art kommuniziert wird. Zum aktuellen Zeitpunkt ist über die Einstellungen der Behandler oder der Patienten zur eCommunication in der Gesundheitsversorgung wenig bekannt. Ebenso ist unklar, inwiefern diese Einstellungen das Verhalten der Ärzte und der Patienten beeinflussen. Hier liegt ein Bedarf an Klärung vor, durch die die Bedeutung dieser Einstellungen zu eCommunication festgestellt werden soll. So gibt es zwar etliche internetbasierte Interventionsstudien, doch kaum eine erfasst die Meinung des Patienten oder des Behandlers dazu. Die Ziele sind: - Entwicklung eines theoriebasierten Messinstruments (EC@T-Fragebogen) zur Erfassung der Einstellungen zur eCommunication in der Behandlung chronisch kranker Patienten; - Psychometrische Überprüfung des Fragebogens EC@T; - Qualitative und quantitative Beschreibung der Einstellungen chronisch kranker Patienten sowie der Behandler sowie Gegenüberstellung dieser; - Aufdeckung relevanter Prädiktoren der Einstellungen zur eCommunication. Methodik: Im EC@T-Projekt sind drei Teilstudien vorgesehen, um die Einstellungen zur eCommunication zu untersuchen: zwei qualitative sowie eine quantitative Studie. In beiden Studien sollen sowohl chronisch kranke Patienten als auch Behandler als Stichprobe herangezogen werden. Als Behandler sollen 1. niedergelassene Hausärzte, 2. Rehabilitations-Ärzte, 3. Reha-Therapeuten und 4. Rehabilitations-Psychologen befragt werden. Als chronisch kranke Patienten sollen Rehabilitanden aus somatischen und psychosomatischen Einrichtungen, sowie Patienten aus Hausarztpraxen herangezogen werden. Der qualitative Erhebungsteil beabsichtigt u.a. im Rahmen von Einzelinterviews die Einstellungen zur eCommunication zu befragen. Dabei sollen etwa 3 Interviews pro Diagnosegruppe bzw. Berufsgruppe geführt werden, insgesamt 36 (24 x Patienteninterviews; 12 x Behandlerinterviews) Einzelinterviews. Für die quantitative Studie sind zwei Messungen geplant um die Retest-Reliabilität des EC@T-Fragebogens zu untersuchen und die Faktorenlösung der ersten Testung validieren zu können. Die Befragung der Rehabilitanden soll vor der Reha und (etwa 2 Wochen später) zum Reha-Beginn erfolgen, um Effekte der Behandlung auf die Einstellungen zu vermeiden. Die Hausarztstichprobe soll für die Erstmessung in den Praxen angesprochen werden und den Fragebogen für die Zweitmessung postalisch zugestellt bekommen. Es ist geplant 320 Rehabilitanden und 160 Hausarztpatienten zu befragen. Weiterhin sollen idealerweise 640 Behandler (480 Reha-Behandler und 160 Hausärzte) befragt werden.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien