Beschreibung der Studie

Das frühzeitige Erkennen von Brustkrebs ist entscheidend für eine erfolgreiche Therapie. Es gibt Hinweise, dass Brustkrebs häufiger nach Bestrahlung der Brust auftreten kann. Vorallem Betroffene, die in ihrer Kindheit oder Jugend an M. Hodgkin litten und mit einer Strahlentherapie behandelt wurden, sind gefährdet. Diese Betroffenen benötigen eine regelmäßige Kontrolle der Brust, um auftretenden Krebs schnell diagnostizieren zu können. Diese Studie soll helfen, eventuell neu auftretenden Brustkrebs bei Betroffenen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln. Die Studie findet deutschlandweit statt. Es sollen 500 Betroffene teilnehmen.

Passende Studie finden

Behandlung während der Studie

Als Teilnehmer der Studie werden Sie von erfahrenen Ärzten betreut und nehmen an einem speziell entwickelten Früherkennungsprogramm für Brustkrebs teil. Sie erhalten Untersuchungen, die für Frauen mit familiär vorkommendem Brustkrebs entwickelt wurden und in diesem Bereich auch schon angewendet werden.

Finden Sie die richtige Brustkrebs-Studie

Mithilfe unseres medizinischen Fragebogens finden Sie heraus, ob diese oder eine andere Studie eine Möglichkeit für Sie darstellt.

Richtige Studie finden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Studiendetails

Studienziel Prospektive Inzidenz des sekundären Mammakarzinoms bei Frauen nach Hodgkin-Lymphom mit Bestrahlung des Brustareals im Kindesalter
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Sonstiges Es handelt sich um eine Langzeit-Beobachtungstudie, die Betroffene mehrere Jahre nachuntersucht.
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Krankenkassen nach Einzelfallentscheidung
Weitere Informationen Studienwebseite

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: 25-50 Jahre
  • Weibliche Betroffene
  • Durchgemachte Bestrahlungstherapie im Bereich der Brust im Kindes- und Jugendalter aufgrund eines M. Hodgkin im Alter von mindestens 9 Jahren

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Kernspintomographie (MRT) nicht möglich zum Beispiel wegen Kontrastmittelallergie, Herzschrittmacher, Defibrillator, bestimmte Hörgeräte und Herzklappen, metallhaltige Tätowierungen im Untersuchungsgebiet

Adressen und Kontakt

Diese Studie ist geschlossen.Finden Sie jetzt eine aktuelle Möglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Bei Patienten mit Hodgkin Lymphom im Kindes- und frühen Erwachsenenalter und einer perkutanen Bestrahlung werden in der Literatur übereinstimmend erhöhte Raten von sekundären malignen Neoplasien beschrieben. Bei Frauen nach einem Morbus Hodgkin im Kindes- bzw. Jugendalter wird außerdem über eine signifikant erhöhte Inzidenz an sekundären Mammakarzinomen nach Thoraxbestrahlung berichtet. Auch international wird die Notwendigkeit gesehen, spezifische strukturierte Maßnahmen zur frühzeitigen Detektion von sekundären Mammakarzinomen in die langfristige Nachsorge von Frauen, die im Kindes- und Jugendalter unter Einbezug des Brustareals zur Behandlung des Hodgkin-Lymphomsbestrahlt wurden , einzurichten. Aufgrund der Erfahrungen bei Frauen mit hereditärem Mammakarzinomrisiko und aufgrund von Analogien zu diesen (z.B. junges Ersterkrankungsalter, hohe Brustdrüsendichte, gehäuftes syn- oder metachrones bilaterales Auftreten und evt. eingeschränkte diagnostische Sicherheit) sollen die bereits eingerichteten Strukturen eines systematischen Konzeptes für Brustfrüherkennung an den Zentren des Deutschen Konsortiums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs, klinisch gesunden Frauen nach Hodgkin-Lymphom mit Thoraxbestrahlung im Kindes- und Jugendalter angeboten werden.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: