Beschreibung der Studie

Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung haben einen großen Leidensdruck, welcher sich negativ auf ihre Lebensqualität auswirkt. Palliative Versorgung verbessert das Wohlbefinden der Patienten und ihrer betreuenden Angehörigen. Im Rahmen der randomisiert-kontrollierten Pilotstudie wird ein benutzerfreundliches Telepräsenzsystem entwickelt, welches es Patienten ermöglicht, jederzeit eine direkte Anfrage an ein Palliativteam zu senden. Zusätzlich wird eine Datenbank mit aktuellen Patienteninformationen entwickelt. Insgesamt werden 20 Patienten mit fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Bronchuskarzinom in eine Interventions- und Kontrollgruppe randomisiert. Die Interventionsgruppe erhält den telemedizinschen Support. Die Lebensqualität, Häufigkeit von Spitalsaufenthalten/Ambulanzbesuchen und Zufriedenheit mit dem Telepräsenzsystem wird sowohl beim Patienten als auch bei einem seiner Angehörigen erhoben. Zusammengefasst könnte Telemedizin von großem Nutzen sein, um das Wohlbefinden von palliativen onkologischen Patienten zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel Erhebung der Lebensqualität der Patienten und deren betreuenden Angehörigen mittels standardisierten Fragebögen (HADS, FAMCARE, EORTC QLQ-­‐C15-­‐PAL) zum Zeitpunkt 0 (Rekrutierung), 10 Wochen nach Zeitpunkt 0, 20 Wochen nach Zeitpunkt 0.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • PATIENTEN:
  • Patienten (männlich und weiblich) zwischen 18 und 75 Jahren
  • Patienten mit histologisch oder zytologisch verifiziertem, unheilbarem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom Stadium 4
  • Einschluss in die Studie noch bevor die erste Chemotherapie verabreicht wurde
  • Patienten mit einem ECOG (Eastern Cooperative Oncology Group) performance status von 0, 1 oder 2 (0 bdeutet dass der Patient asymptomatisch ist, 1 bedeutet dass der Patient symptomatisch, aber vollständig gehfähig ist, 2 bedeutet dass der Patient symptomatisch ist und <50% der Zeit im Bett verbringt)
  • Patienten ohne kognitiver Beeinträchtigung
  • ANGEHÖRIGE:
  • pro Patient wird ein Angehöriger in die Studie eingeschlossen)
  • Angehörige ohne kognitiver Beeinträchtigung

Ausschlusskriterien

  • PATIENTEN:
  • Patienten ohne unterschriebener Einwilligungserklärung (inklusive Personen, die nicht in der Lage sind, zuzustimmen)
  • Patienten, welche bereits Chemotherapie erhalten haben
  • Patienten mit einem ECOG > 2
  • Patienten mit kognitiver Beeinträchtigung
  • ANGEHÖRIGE:
  • Angehörige ohne unterschriebener Einwilligungserklärung (inklusive Personen, die nicht in der Lage sind, zuzustimmen)
  • Angehörige mit kognitiver Beeinträchtigung

Adressen und Kontakt

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Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung haben einen großen Leidensdruck, welcher sich negativ auf ihre Lebensqualität auswirkt. Palliative Versorgung verbessert das Wohlbefinden der Patienten und ihrer betreuenden Angehörigen. Im Rahmen der randomisiert-kontrollierten Pilotstudie wird ein benutzerfreundliches Telepräsenzsystem entwickelt, welches es Patienten ermöglicht, jederzeit eine direkte Anfrage an ein Palliativteam zu senden. Zusätzlich wird eine Datenbank mit aktuellen Patienteninformationen entwickelt. Insgesamt werden 20 Patienten mit fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Bronchuskarzinom in eine Interventions- und Kontrollgruppe randomisiert. Die Interventionsgruppe erhält den telemedizinschen Support. Die Lebensqualität, Häufigkeit von Spitalsaufenthalten/Ambulanzbesuchen und Zufriedenheit mit dem Telepräsenzsystem wird sowohl beim Patienten als auch bei einem seiner Angehörigen erhoben. Zusammengefasst könnte Telemedizin von großem Nutzen sein, um das Wohlbefinden von palliativen onkologischen Patienten zu verbessern.

Quelle

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