Beschreibung der Studie

Eine Reihe von psychologischen Faktoren sind bei der Entstehung und Aufrechterhaltung einer Depression beteiligt. Es wird davon ausgegangen, daß einer dieser psychologischen Auslöser eine Verzerrung in der Wahrnehmung von und die Reaktion auf emotionale Stimuli sein kann. Im Gegensatz zu Menschen, die nicht unter einer Depression leiden, zeigen depressive Patienten eine verstärkte Neigung vor allem negative Informationen wahr zu nehmen und zu bearbeiten. In dieser Studie soll untersucht werden, inwieweit sich die verzerrte Wahrnehmung und Reaktion von Patienten mit Depression, mit Hilfe eines 2-wöchigen Computertrainings, Annäherungs-Vermeidungsstraining (AAT) und Dotprobe-Aufgabe (DPT) wieder entzerren lässt. Bei der Wahrnehmung geht es in diesem Zusammenhang darum wie positive und negative Bilder empfunden werden. Bei erfolgreicher Anwendung eines oder beider Trainings-Computerprogramme, kann dieses Training in der Zukunft ein Baustein sein in der Behandlung von Depressionen.

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Studiendetails

Studienziel Reduktion des negativitäts biases durch das Messen von Reaktionszeiten und die Verbesserung der Depression, gemessen durch den BDI-II (Beck Depression Inventory) und HAMD (Hamilton Skala für Depressionen). Der BDI-II und HAMD werden bei der ersten und vierten/letzten Sitzung abgenommen. In der zweiten und dritten Sitzung findet nur das computergestützte Training statt.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle LVR-Klinikum Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Depression

Ausschlusskriterien

  • Psychoses, Substanzmissbrauch und/oder Abhängigkeit

Adressen und Kontakt

P3, P5, Tagesklinik, Essen

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Objekt: Diese Studie untersucht, inwieweit diese kognitiven Verzerrungen bei depressiven Patienten mit Hilfe von computergestützten kognitiven Bias Modifikation (CBM) Trainings geändert werden können. Das eine Programm ist ein Approach-Avoidance Training (Annäherungs-Vermeidungstraining) und das andere Programm ein Dot-Probe Traning. Methode: Hierfür werden 60 depressive Patienten innerhalb von 2 Wochen 4-mal für jeweils ca. 15 Minuten einer von 4 CBM Traningsgruppen zugeordnet (AAT, AAT Kontrolle, DPT, DPT Kontrolle). Bei dem Approach-Avoidance Training (Annäherungs-Vermeidungstraining) wird mit Hilfe einer computergestützten Joystick Aufgabe trainiert, automatisch positive visuelle Stimuli zu sich heranzuholen und negative Information von sich „wegzuschieben“. Das zweite Training besteht aus einem emotionalen Dot-Probe Task, wobei die Patienten trainiert werden, Ihre Aufmerksamkeit auf positive visuelle Stimuli zu richten, wodurch die Fixierung auf die negativen Stimuli verringert werden soll. In den beiden Kontrollgruppen wird das Programm ausgeführt, hierbei ist die Verteilung der Bilder aber gleichmäßig verteilt, z.B. In dem AAT zieht der Patient zu 50% positive Bilder zu sich hin und zu 50% drückt er die positive Bilder von sich weg. Hierbei wird die kognitive Verzerrung, Trainingseffekte, Reaktionszeiten, und Verbesserung der Stimmung gemessen mit dem Becks Depressions Inventar (BDI-II) und Hamiliton Depressionsskala (HAMD). Hypothesen: Die Trainingsprogramme AAT und DPT sind erfolgreicher in der Verringerung der kognitives Verzerrung und negativen Symptome im Vergleich zu den Kontrollgruppe AAT und DPT. Die zweite Hypothese lautet, dass die experimentelle AAT eine deutlichere Verringerung in kognitiver Verzerrung und negativer Symptomatik aufweist als DPT. Ziel: Durch die hohe Rückfallquote von Depressionen ist es notwendig, erneuten Rückfall zu verhindern und Patienten mit MDD zu stabilisieren. Das Untersuchen von Aufgaben die die Kognitionen modifizieren ist essentiell für zukünftige Forschung und klinischer Intervention.

Quelle

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