Beschreibung der Studie

Das am 09.04.2013 in Kraft getretene Krebsfrüherkennungs- und Register Gesetz (KFRG) hat u.a. die Umsetzung des Nationalen Krebsplanes zum Inhalt. Eine wichtige Forderung des Nationalen Krebsplanes (und damit des KFRG) ist es, bei den Anspruchsberechtigten die Informierte Entscheidung zu fördern. Aus diesem Grund verpflichtet das KFRG ab 2017 alle Krankenkassen zur Einführung von strukturierten Einladungs- und Informationsverfahren zur Darmkrebsfrüherkennung. Ein solches Einladunsgverfahren setzt die Techniker Krankenkasse (TK) gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) bereits ab Mai/Juni 2013 als Pilotprojekt in Bayern um. Über den Zeitraum von insgesamt 36 Monaten werden in der KV-Region Bayern verschiedene Formen der Ansprache sowie unterschiedliche Informationsbroschüren versendet. Ziel der Studie ist es, durch eine schriftliche Befragung den Einfluss verschiedener Infomaterialien auf die informierte Entscheidung zu analysieren. Darüber hinaus soll -ebenfalls durch schriftliche Befragung- der Aspekt partizipative Entscheidungsfindung untersucht werden. Das Projekt ist zweistufig aufgebaut: im ersten Jahr werden die Versicherten angeschrieben und zu einem Beratungsgespräch eingeladen. In den Jahren 2 und 3 (Stufe 2) werden die Ärzte für diese Beratung speziell geschult.

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Studiendetails

Studienziel infomierte Entscheidung der Anspruchsberechtigten bzgl. Darmkrebsfrüherkennung (standisierter Fragebogen von Steckelberg et al.), erhoben 3 Monate nach Versand des Infomaterials
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Techniker Krankenkasse

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • alle neu anspruchsberechtigten Versicherten (d.h. 50 bzw. 55 Jährigen),
  • versichert bei der Techniker Krankenkasse in der KV Region Bayern.

Ausschlusskriterien

  • Nicht TK versichert,
  • nicht in Bayern lebend,
  • Zustand nach Darmkrebs (ICD-10 C18-21)

Adressen und Kontakt

Techniker Krankenkasse, Hamburg

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Die Techniker Krankenkasse (TK) führt gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) ein Einladungsverfahren zum Thema Darmkrebsfrüherkennung durch. Über den Zeitraum von insgesamt 36 Monaten werden in der KV-Region Bayern verschiedene Formen der Ansprache sowie unterschiedliche Informationsbroschüren versendet. Ziel der Studie ist es, den Einfluss verschiedener Infomaterialien auf die informierte Entscheidung zu analysieren. Darüber hinaus soll der Aspekt partizipative Entscheidungsfindung untersucht werden. Das Projekt ist zweistufig aufgebaut: in der ersten Stufe (Dauer: 12 Monate) erfolgt der Versand von Infomaterial und die Einladung zu einem ärztlichen Informationsgespräch. In der zweiten Projektstufe erfolgt das ärztliche Informationsgespräch durch Ärzte, die im Vorfeld speziell geschult wurden (Schulungsinhalte: evidenzbasierte Medizin und Einbindung in Entscheidungsprozesse). Durch standardisierte schriftliche Befragung soll der Einfluss von Informationsmaterialen und Ärzte-Schulung auf die informierte Entscheidung und die Zufriedenheit mit der Einbindung in Entscheidungsprozesse untersucht werden.

Quelle

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