Beschreibung der Studie

Das EEG-basierte Neurofeedback (NF) stellt eine alternative Behandlungsoption des Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS) dar. Der Aufbau des NF beruht auf dem Prinzip, dass der Patient erlernt, spezifische Anteile seiner eigenen Hirnaktivität selbst willentlich zu regulieren. Jedoch sind häufig verhältnismäßig viele Sitzungen notwendig bis sich erste Symptomverbesserungen einstellen (oft > 30 Trainingssitzungen). Zusätzlich muss eine Verbesserung bzw. Optimierung der Trainingsbedingungen erreicht werden, etwa mit der Verlagerung des Trainingsstandorts in das häusliche Umfeld. Bisher vorliegende NF-Systeme sind jedoch für die Heimanwendung ungeeignet und können nur durch Fachpersonal bedient werden bzw. haben technische Mängel. Ziele eines übergeordneten Gesamtprojektes sind daher 1. die Entwicklung eines neuartigen EEG-basierten NF-Systems für die Heimanwendung welches durch medizinische Laien bedient werden kann, und 2. die Entwicklung adaptierter, systembezogener Therapie- und Sitzungsprotokolle für die Heimanwendung. Im Rahmen der vorliegenden Studie als Teil des Gesamtprojektes soll die Funktionalität eines EEG-Neurofeedbacktrainings bei Patienten mit einer ADHS untersucht werden, die mit einem konservativen Trainingsprotokoll behandelt werden. Vorgesehen ist die Rekrutierung von 20 Patienten mit einer ADHS. Die Patienten erhalten ein 20 Sitzungen umfassendes ambulantes Neurofeedbacktraining (NFT). Es ist im Rahmen von eventuellen Folgeprojekten vorgesehen das Training in das häusliche Umfeld zu verlagern.

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Studiendetails

Studienziel Aufmerksamkeitsleistung (erfasst mit neuropsychologischen Testungen zur Aufmerksamkeit, u.a. Untertests aus der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung), erfasst vor und nach Abschluss der Trainings sowie im Rahmen einer Follow-up Erhebung (ca. 6 Monate nach Ende der Trainings)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ADS/ADHS, eine komorbide Störung des Sozialverhaltens wird toleriert

Ausschlusskriterien

  • Epilepsien, Medikation mit Neuroleptika zum Studienzeitpunkt, IQ unter 80

Adressen und Kontakt

KJP, Aachen

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Das EEG-basierte Neurofeedback (NF) stellt eine alternative Behandlungsoption des Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndroms (ADHS) dar. Der Aufbau des NF beruht auf dem Prinzip, dass der Patient erlernt, spezifische Anteile seiner eigenen Hirnaktivität selbst willentlich zu regulieren. Jedoch sind häufig verhältnismäßig viele Sitzungen notwendig bis sich erste Symptomverbesserungen einstellen (oft > 30 Trainingssitzungen). Zusätzlich muss eine Verbesserung bzw. Optimierung der Trainingsbedingungen erreicht werden, etwa mit der Verlagerung des Trainingsstandorts in das häusliche Umfeld. Bisher vorliegende NF-Systeme sind jedoch für die Heimanwendung ungeeignet und können nur durch Fachpersonal bedient werden bzw. haben technische Mängel. Ziele eines übergeordneten Gesamtprojektes sind daher 1. die Entwicklung eines neuartigen EEG-basierten NF-Systems für die Heimanwendung welches durch medizinische Laien bedient werden kann, und 2. die Entwicklung adaptierter, systembezogener Therapie- und Sitzungsprotokolle für die Heimanwendung. Im Rahmen der vorliegenden Studie als Teil des o.g. Gesamtprojektes soll die Funktionalität einer EEG-Neurofeedbackbehandlung bei Patienten mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) untersucht werden, die mit einem konservativen Trainingsprotokoll behandelt werden. Vorgesehen ist die Rekrutierung von 20 Patienten mit einer ADHS. Die Patienten erhalten ein 20 Sitzungen umfassendes ambulantes Neurofeedbacktraining (NFT) unter Verwendung bereits etablierter EEG-Neurofeedback-Systeme. Das Neurofeedbacktraining wird von Trainern 2x/Woche durchgeführt. Um Symptomverbesserungen feststellen zu können werden eine Vor- und eine Nachuntersuchung durchgeführt, in der u.a. Verhaltensdaten in Form von Fragebögen erhoben werden. Des Weiteren wird eine neuropsychologische Untersuchung durchgeführt (vor und nach dem Training), bei der anhand objektiver Testverfahren (Computertests) die Aufmerksamkeitsleistungen überprüft werden. Um die Stabilität der Ergebnisse messen zu können wird 6 Monate später eine Follow-up Untersuchung durchgeführt. Die Daten sollen mit den Daten einer bereits durchgeführten Studie verglichen werden, bei der das Training im ambulanten Rahmen, unter Aufsicht durch einen geschulten Trainers, durch die Eltern durchgeführt wurde (Gruppe 1). Die erste Studie (Gruppe 1) enthielt ein Intensivtraining, bei dem 5x/Woche über einen Zeitraum von 2 Wochen trainiert wurde. Anschließend wurde 2x/Woche trainiert. In die Auswertung fließen außerdem die Daten einer weiteren klinischen Gruppe ein, die im Rahmen einer Neurofeedbacksprechstunde bereits ein Intensivtraining durch geschulte Trainer erhalten hat (retrospektive Auswertung). In einer noch zu untersuchenden Gruppe 3 (nach Rücksprache mit der zuständigen Ethik Kommission soll hier ein eigener Antrag eingereicht werden) soll das Training ebenfalls durch die Eltern ausgeführt werden, allerdings im häuslichen Rahmen und bei enger Anbindung an einen Trainer. Diese Gruppe erhält in der ersten Behandlungsphase ebenfalls ein Intensivtraining, bei dem 5x/Woche trainiert wird. Anschließend wird die Sitzungsanzahl auf 2x/Woche herabgesetzt.

Quelle

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