Beschreibung der Studie

In Deutschland sind ca. 2–3 Mio. Menschen von einer bipolaren Störung betroffen. Diese Erkrankung zählt damit zu den häufigsten psychiatrischen Störungsbildern in Deutschland und ist gekennzeichnet durch wechselnde, nicht kontrollierbare extreme Schwankungen der Stimmung und der Aktivität. Für eine frühzeitige Vorhersage bevorstehender Phasenwechsel bei bipolaren Störungen können Informationen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen hilfreich sein. Eine Möglichkeit der lebenszeitnahen Erfassung dieser Informationen bieten Sensoren in Smartphones. Smartphones sind ein Bestandteil des täglichen Lebens vieler Menschen geworden und verfügen über eine Vielzahl an Sensoren. Die mobilen Geräte liefern ebenso Informationen über soziale Kontakte und Suchaktivitäten im Internet. Daraus lassen sich ein umfassendes Bild aktuellen Verhaltens, Gewohnheiten und Verhaltensmuster ableiten. Gleichzeitig können spontane Abweichungen von diesen Mustern ermittelt werden. Ziel dieser Pilotstudie ist die Testung eines neu entwickelten Verfahrens zur Erfassung und anwendungsbezogenen Auswertung von Sensordaten mit Hilfe einer Smartphone-Applikation (App). Anhand dieses „Sozialen Informations-Monitorings für Patienten mit Bipolarer Affektiver Störung“, kurz SIMBA, sollen Unterschiede im Kommunikations- und Bewegungsverhalten zwischen erkrankten und gesunden Menschen ermittelt werden, um Ruhe-Aktivitäts-Profile von Patientinnen und Patienten mit bipolaren Störungen zur frühzeitigeren Vorhersage manischer und depressiver Phasenwechsel zu erstellen. Diese ärztlich begleitete Studie wird über einen Zeitraum von 12 Monaten mit Patientinnen/en einer psychiatrischen Institutsambulanz und einer gesunden Kontrollgruppe durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel Erhebung des Bewegungs- und Kommunikationsverhaltens durch Sensordaten eines Smartphones über einen Zeitraum von 12 Monaten
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle NBank Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung Land Niedersachsen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ausreichendes deutsches Sprachverständnis;
  • Grundkenntnisse um Umgang mit einem Mobilfunkgerät

Ausschlusskriterien

  • aktueller stationärer Aufenthalt;
  • Suizidalität;
  • Schizophrenie;
  • geistige Behinderung;
  • Alkohol-, Drogen- und/oder Medikamentenmissbrauchen in den letzten sechs Monaten;
  • gegenwärtige Entzugsbehandlung;
  • schriftliche Studieneinwilligung - „informed consent“ - liegt nicht vor

Adressen und Kontakt

Lüneburg, Uelzen

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Psychiatrische Klinik Uelzen (Institutsambulanz), Uelzen

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Das Projekt ist darauf ausgerichtet, die Einsatzmöglichkeiten von „SIMBA“, einem „Sozialen Informations-Monitoring für Patienten mit Bipolarer Affektiver Störung“ in der Prognostizierbarkeit von manischen und depressiven Phasen bei Menschen mit bipolaren Störungen zu untersuchen. Zu diesem Zweck wird eine Pilotstudie durchgeführt, in der mit Hilfe der adaptierten Version einer am MIT entwickelten Smartphone-App Sensordaten erfasst und in eine verschlüsselte SQL-Server-Datenbank übertragen werden. Diese ärztlich begleitete Studie wird über einen Zeitraum von 12 Monaten mit Patientinnen/en einer psychiatrischen Institutsambulanz und einer gesunden Kontrollgruppe durchgeführt. Anhand der Auswertung der gewonnenen Rohdaten sollen Unterschiede im Kommunikations- und Bewegungsverhalten zwischen erkrankten und gesunden Menschen dokumentiert und vergleichend analysiert werden, um so Ruhe-Aktivitäts-Profile von Patienten mit bipolaren Störungen zu erstellen. Bei dem vorliegenden Forschungsvorhaben handelt es sich um eine explorative Machbarkeitsstudie, anhand derer zunächst die Umsetzbarkeit und Anwendbarkeit des geplanten Vorgehens überprüft werden soll. Der Projektname „SIMBA“ verbindet das sensorgestützte technische Messverfahren mit dem klinischen Anwendungsgebiet der bipolaren affektiven Störungen.

Quelle

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