Beschreibung der Studie

Die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) ist ein etabliertes Therapieverfahren zur Behandlung der fortgeschrittenen, medikamentös therapierefraktären Herzinsuffizienz. Das neue CRT-System (St. Jude Medical) ermöglicht zehn verschiedene Stimulationseinstellungen. Die Studie dient dazu, Möglichkeiten herauszufinden, wie dieses CRT-System optimiert werden kann. Basis der Studie ist, dass das CRT-System bei jedem Patienten auf 10 unterschiedliche Arten eingestellt werden kann. Das Vorgehen der Studie besteht darin, Patienten mit bereits implantierten CRT-Systemen zu schallen, um herauszufinden, ob und wenn ja welche Einstellung des CRT-System die bestmögliche Wirksamkeit für den Patienten erreicht.

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Studiendetails

Studienziel Echokardiographische Auswirkungen der unterschiedliche Stimolationskonfigurationen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Herzzentrum Freiburg-Bad Krotzing

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Bereits implantiertes CRT-System mit quadripolarer Elektrode
  • Sinusrhythmus
  • Einwilligung zur Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Einwilligung
  • Permanentes Vorhofflimmern
  • Fehlender Eigenrhythmus
  • Alter < 18 Jahre

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) ist ein etabliertes Therapieverfahren zur Behandlung der fortgeschrittenen, medikamentös therapierefraktären Herzinsuffizienz. Die theoretische Grundlage dieser Therapieform ist die elektrische und dann auch kontraktile Synchronisation der Ventrikelfunktion, welche im Erregungsablauf durch einen Linksschenkelblock gestört ist. Klinische Daten belegen eindrucksvoll die Effektivität im Sinne von einer Verbesserung der Symptomatik und Ventrikelfunktion, sowie eine Reduktion von Morbidität und Mortalität. Dennoch sind bei dieser Therapieform noch einige Fragen ungeklärt. Die neuartige, quadripolare Elektrode (St.Jude Medical) bietet nun nicht mehr nur die Möglichkeit die Stimulation an der Elektrodenspitze, sondern auch in weiteren Positionen und Konfigurationen von der Elektrodenspitze entfernt. Durch dieses neue System könnten sich weitere Erkenntnisse zur Optimierung der CRT-Therapie gewinnen lassen. Verbunden über einen neuartigen Stecker sind die verschiedenen Stimulationsvektoren telemetrisch programmierbar. Allerdings gibt es nur wenig Daten darüber, welchen Einfluss die Stimulationskonfiguration auf die Hämodynamik hat. Bei einem Abstand der proximalen zur distalen Elektrode von 47mm sind hämodynamische Unterschiede zu erwarten. Sollten sich tatsächlich relevante hämodynamische Unterschiede der verschiedenen Stimulationskonfigurationen ergeben, hätte dies natürlich eine Konsequenz für die Programmierung, die dann individuell angepasst werden muss. In einer ersten Studie konnten wir mit Hilfe invasiver Messungen zeigen, dass die Wahl des Stimulationsvektors die Hämodynamik beeinflusst. Ziel dieser Studie soll nun sein, nachzuvollziehen, ob diese Beeinflussung auch echokardiographisch erfasst werden können.

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