Beschreibung der Studie

Patientenschulung ist ein zentraler Bestandteil der Rehabilitation bei Patienten mit Herzinsuffizienz, um deren selbstverantwortlichen Umgangs mit der Erkrankung und folglich einen günstigen Krankheitsverlauf zu fördern. Aktuell liegt aber noch kein evaluiertes Schulungsprogramm für die medizinische Rehabilitation vor. Projektziel ist daher die Entwicklung und Wirksamkeitsprüfung einer Patientenschulung Curriculum Herzinsuffizienz für die medizinische Rehabilitation. Die Hauptfragestellung betrifft die kurz-, mittel- und langfristige Wirksamkeit des Schulungsprogramms in Bezug auf die Selbstmanagementkompetenz im Vergleich zu einer Kurzschulung im Rahmen der stationären medizinischen Rehabilitation. Studienteilnehmer sind 540 Rehabilitanden mit Herzinsuffizienz, die an einem Schulungsprogramm teilnehmen. 270 Patienten erhalten das neu entwickelte Schulungsprogramm und 270 Patienten einen einstündigen Vortrag durch einen Arzt. Die Zuweisung der Teilnehmer zu einem der beiden Programme erfolgt zufällig. Die Patientendaten werden zu Rehabilitationsbeginn und -ende sowie 6 und 12 Monate nach der Rehabilitation mit schriftlichen Fragebögen erfasst.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel 1) Selbstmanagementkompetenz; Health Education Impact Questionnaire HeiQ - Skalen Selbstüberwachung und Krankheitsverständnis, Erwerb von Fertigkeiten und Handlungsstrategien (dt. Version; Schuler et al., 2012); Zeitpunkt: Reha-Beginn, Reha-Ende, nach 6 Monaten, nach 12 Monaten. 2) Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire KCCQ -Skala Selbstwirksamkeit (dt. Version; Faller et al., 2005); Zeitpunkt: Reha-Beginn, Reha-Ende, nach 6 Monaten, nach 12 Monaten.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 540
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Rentenversicherung Bund
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Systolische Herzinsuffizienz (ICD-10: I50), mit Ejektionsfraktion ≤ 40 bei Reha-Beginn (LVEF ≤ 40, biplan gemessen oder auch geschätzt) und New York Heart Association NYHA Stadium II oder III

Ausschlusskriterien

  • Akute Dekompensation, kognitive Beeinträchtigung, mangelnde Deutschkenntnisse und schwerwiegende Beeinträchtigung des Seh- bzw. Hörvermögens.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Herzschwäche-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Projektziel ist die Evaluation einer Patientenschulung Curriculum Herzinsuffizienz für die medizinische Rehabilitation. Die Hauptfragestellung betrifft die kurz-, mittel- und langfristige Wirksamkeit des Curriculums im Vergleich zu einer Kontrollbedingung (usual care). Nebenfragestellungen beziehen sich auf mögliche Moderatoren der Intervention. Es werden Gender-, Alters-, Bildungs- und Behandlungsaspekte (AHB, Heilverfahren) geprüft. Multizentrische, clusterrandomisierte Kontrollgruppenstudie in vier Rehabilitationskliniken. Die experimentelle Bedingung wird über einen clusterrandomisierten Zugang von Schulungsgruppen im 2-Wochen-Rhythmus realisiert. Die Clusterrandomisierung soll eine ausreichende Anzahl eligibler Patienten gewährleisten; des Weiteren soll eine Kontamination der Intervention durch einen substanziellen Austausch zwischen Patienten aus den Studiengruppen verhindert werden. Rehabilitanden mit systolischer Herzinsuffizienz (n = 540) werden konsekutiv in die Studie aufgenommen. Die Datenerhebung erfolgt über eine Patientenbefragung zu Reha-Beginn, Reha-Ende sowie 6 und 12 Monate nach der Rehabilitation. In der IG wird das neue Curriculum Herzinsuffizienz durchgeführt. In der KG erhalten die Patienten eine nicht-standardisierte Kurzschulung (usual care). Das primäre Zielkriterium ist die störungsspezifische Selbstmanagementkompetenz. Sekundäre Zielkriterien sind sozial-kognitive Verhaltensdeterminanten und Selbstmanagement (Symptomkontrolle, körperliche Aktivität, Medikamentencompliance) sowie Lebensqualität und Schulungszufriedenheit. Die Zielparameter werden mit standardisierten Patientenfragebögen erfasst. Die Hypothesenprüfung erfolgt durch den Intergruppenvergleich (IG versus KG) zu den Post-Messzeitpunkten hinsichtlich der definierten Zielgrößen mittels hierarchisch linearer Modelle (gemischte Regressionsmodelle) unter Kontrolle bedeutsamer Baseline-Unterschiede in den Zielgrößen. Für die Nebenfragestellungen werden die zu prüfenden Moderatoren in die Analyse aufgenommen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: