Beschreibung der Studie

Es soll untersucht werden, wie Exekutivfunktionen (EF), körperliche Alltagsaktivität (KA) und das Ausmaß des Übergewichts interagieren und ob eine signifikante Gewichtsreduktion durch Adipositaschirurgie sowohl mit einer Erhöhung der KA, als auch mit einer Verbesserung der EF einhergeht. Nebenfragestellungen prüfen den Einfluss möglicher konfundierender Variablen auf EF und KA.

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Studiendetails

Studienziel Einmalige Messung der Exekutivfunktionen (EF) anhand einer computerisierten neuropsychologischen Testung Messverfahren: Iowa Gamling Task (IGT), Labyrinthtest, Corsi Block-Tapping Test, Wortlernliste
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle BMBF, Projektträger im DLR

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Arm 1: Adipositas Grad 2-3 (BMI>35 kg/m2), keine Adipositaschirurgie in der Vorgeschichte, Alter 18-65 Jahre, Männer und Frauen
  • Arm 2: Übergewichtsverlust nach Adipositaschirurgie (Excess Weight Loss, EWL) mindestens 40%, Alter 18-65 Jahre, Männer und Frauen

Ausschlusskriterien

  • Ungenügende Kenntnisse der deutschen Sprache, Intelligenzminderung, Lern- oder Entwicklungsstörung, Psychose, neurologische Erkrankung, Schädelhirnverletzung, akute Substanzabhängigkeit, sensorische Beeinträchtigung. Bezogen auf die Accelerometrie sollten Personen mit bekannten allergischen Hautreaktionen ausgeschlossen werden.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Fettleibigkeit-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Exekutivfunktionen (EF) und körperlicher Alltagsaktivität (KA) bei Adipositas und besteht aus zwei Teilprojekten. Im ersten Teilprojekt werden EF und KA im Querschnittsdesign bei adipösen präbariatrischen Probandinnen und Probanden untersucht. Das zweite Teilprojekt erfasst diese Variablen im Querschnittsdesign bei Probandinnen und Probanden, die durch Adipositaschirurgie einen Übergewichtsverlust von mindestens 40% erreicht haben. Anhand von Gruppenvergleichen (präbariatrisch vs. postbariatrisch) soll geprüft werden, ob eine signifikante Gewichtsreduktion sowohl mit einer Erhöhung der KA, als auch mit einer Verbesserung der EF assoziiert ist. Weitere explorative Fragestellungen befassen sich mit dem Einfluss potentiell konfundierender Variablen auf EF und KA (z.B. somatische Komorbidität, Depression, Impulsivität, Bildungsstand).

Quelle

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