Beschreibung der Studie

Kinder müssen zur Anlage eines zentralvenösen Katheters sediert werden. Wir möchten bei Kindern zwischen 2 und 14 Jahren untersuchen, ob dabei weniger Schlafmittelbedarf besteht, wenn sie kontinuierlich über Kopfhörer die Stimme ihrer Eltern hören. Es können nur Kinder teilnehmen, bei denen eine Indikation für einen zentralvenösen Katheter sowieso besteht.

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Studiendetails

Studienziel Propofolbedarf bei Kindern, die während ZVK-Anlage eine Elternstimme hören und denen, die sie nicht hören
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ZVK aus therapeutischen oder diagnostischen Gründen nötig
  • zur ZVK-Anlage Sedierung erforderlich

Ausschlusskriterien

  • fehlendes Einverständnis
  • Gefährdung des patienten durch Sedierung ohne gesicherten Atemweg (absehbar schwieriger Atemweg, Dyspnoe bereits im wachen Zustand)
  • Gefährdung des Patienten durch Auswahl der Sedativa (bekannte Unverträglichkeit, gesicherte oder wahrscheinliche Mitochondriopathie)
  • Schwerhörigkeit

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Zur Anlage eines ZVK ist bei Kindern wegen mangelnder Compliance in der regel eine Sedierung erforderlich. Diese sedierung wird häufig mit Propofol durchgeführt. Es gibt keinerlei Daten darüber, ob sich der Sedativaverbrauch in Abhängigkeit davon, ob Eltern anwesend sind, verändert. Ebenso ist nicht untersucht, ob allein das Hören der elterlichen Stimme einen Einfluss auf die erforderliche Dosis sedierender medikamente hat. Wir möchten untersuchen, ob das kontinuierliche Hören der elterlichen Stimme über Kopfhörer während ZVK-Anlagen in Sedierung zu einer Änderung des Sedativabedarfs führt.

Quelle

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