Beschreibung der Studie

Diese Studie soll der Frage nachgehen, inwieweit osteopathische Behandlungen einen Beitrag zur Versorgung Frühgeborener leisten können, indem die klinische Verweildauer verkürzt wird. Die Studie wird als kontrollierte randomisierte Studie durchgeführt. Die Kontrollgruppe bekommt die neonatologische Standardbehandlung, die Interventionsgruppe wird zusätzlich osteopathisch behandelt.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel die Verweildauer in der Klinik für Kinder und Jugendliche Fürth. Beobachtet und dokumentiert wird die Dauer von Aufnahme (Geburt) bis zur Klinikentlassung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Praxis für Osteopathie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frühgeborene, diie zwischen der 29. und 36. Schwangerschaftswoche im Klinikum Fürth zur Welt kommen

Ausschlusskriterien

  • Geburt vor der 29. Schwangerschaftswoche (SSW 29),
  • Geburt nach der 35. Schwangerschaftswoche (SSW 35+6)
  • genetische Störungen,
  • kongenitale Missbildungen,
  • kardiovaskuläre Abnormalitäten,
  • neurologische Erkrankungen (z.B. Krampfanfälle),
  • Verdacht auf oder bestätigter NEC mit oder ohne gastrointestinaler Perforation,
  • prä- oder postoperative Patienten,
  • Pneumothorax,
  • große Atelektasen,
  • perinatale Asphyxie,
  • Kinder, die von einer anderen Versorgungseinrichtung überwiesen wurden,
  • Kinder, deren Eltern die Einverständniserklärung nicht unterschrieben haben.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Frühgeburt-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Frühgeburtlichkeit ist laut Liu et al. (2012) heutzutage die führende Ursache für Kindersterblichkeit in den kritischen ersten fünf Lebensmonaten. Wie der soeben erschienene Bericht der WHO zum Thema Frühgeburtlichkeit („Born Too Soon“, 2012) verdeutlicht, hat das Phänomen laut Howson et al. einen hohen Stellenwert für die Volksgesundheit in Industriestaaten. Merialdi von der WHO sprach bereits 2008 von einer weltweiten Belastung durch Frühgeburtlichkeit und auch „The Lancet“ veröffentlichte 2009 einen Artikel mit dem Titel „The Global Burden of Preterm Birth“. Frühgeborene stellen einen erheblichen Kostenfaktor für das Gesundheitssystem dar. So betragen die Kosten für Frühgeborene fast die Hälfte (47%) der Ausgaben in der Neugeborenenmedizin und sind bis zu 25 mal höher als bei unkomplizierten Neugeborenen(Russel et al., 2007). Nicholson et al. (2000) sprechen in diesem Zusammenhang von einer ökonomischen Belastung. Somit würde eine Verkürzung der Verweildauer bei Frühgeborenen zu einer erheblichen Kosteneinsparung im Gesundheitswesen führen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: