Beschreibung der Studie

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass Menschen mit einer Schizophrenie Töne auf andere Weise verarbeiten als gesunde Menschen. Diese Studie soll einen Beitrag dazu leisten herauszufinden inwieweit sich die Verarbeitung von Tonreihen zwischen gesunden Menschen und Menschen mit Schizophrenie unterscheidet. Die Tonverarbeitung wird dabei mit einer Hirnstrommessung (EEG) untersucht. Außerdem wird geprüft inwieweit die Symptome der Schizophrenie mit der Reaktion des Gehirns auf regelhafte und zufällige Verkürzungen der Tondauer zusammenhängen. Es wird erwartet, dass Menschen mit einer Schizophrenie Regelmäßigkeiten in Tonfolgen anders verarbeiten als gesunde Personen. Weiterhin wird angenommen, dass diese Veränderungen mit vermehrten Symptomen der Erkrankung sowie mit Leistungen in Bereichen von Aufgaben zur Aufmerksamkeit- und Gedächtnis zusammenhängen. Die Symptome der Patienten werden in Gesprächen und mit Fragebögen erfasst. In dieser Studie sollen 30 Menschen mit der Diagnose einer Schizophrenie und 30 gesunde Menschen untersucht werden. Alle Studienteilnehmer sollen zwischen 18 und 65 Jahre alt sein.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Outcome ist die Amplitude der Mismatch Negativity die im Zeitbereich von 120ms bis 260 ms nach Reizbeginn erfasst wird.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LVR-Klinikum Essen, Klinik der Universität Duisburg-Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten: DSM-IV Schizophrenie 295.30, 295.10, 295.9, 295.60, 295.40, 295.70, 297.1
  • Patienten: stabile Medikation seit mindestens zwei Wochen
  • Kontrollgruppe: keine psychische Erkrankung nach DSM-IV (wie z.B. Major Depression, Panikstörung, Abhängigkeit)
  • MWT-B IQ > 75
  • Flüssigkeit der deutschen Sprache
  • Freiwillig unterzeichnete Einwilligungserklärung liegt vor

Ausschlusskriterien

  • Eingeschränkte Hörfähigkeit
  • Vorliegen einer neurologischen oder neurodegenerativer Erkrankung
  • Aktueller/vergangener Substanzmissbrauch von psychoaktiven Substanzen
  • Akute oder chronische Entzündung des Nervensystems, maligne Tumore oder Andere schwere körperliche Erkrankungen

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie UK Essen, Essen

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Häufig gestellte Fragen

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Die Ausprägung der Mismatch Negativity (MMN) - einem Maß akustischer Informationsverarbeitung - hat sich in der Vergangenheit als valider Indikator für Störungen von Informationsverarbeitungsprozessen bei Patienten mit Schizophrenie erwiesen. In der vorliegenden Studie soll geprüft werden, inwieweit die Vorhersagbarkeit devianter Reize die Ausprägung der MMN bei Patienten mit Schizophrenie beeinflusst. Es wird erwartet, dass bei Patienten mit Schizophrenie, vor dem Hintergrund defizitärer Informationsverarbeitungsprozesse Regelmäßigkeiten in Veränderungen der Stimulusdauer in auditorischen zu Reizenfolgen zu gerinigeren Amplituden der MMN führen als bei Kontrollprobanden und dass Patienten die bei Kontrollprobanden zu beobachtende Modulation in der Höhe der MMN-Amplitude nicht zeigen. Zusätzlich soll geprüft werden, ob dieser Effekt bei zwei unterschiedlich langen Zeit-Intervallen zwischen den Tonereignissen nachweisbar ist. Weiterhin sollen Assoziationen der MMN Amplituden zu Maßen klinischer Symptomatik und zu kognitiven Leistungen im Bereich von Aufmerksamkeit und Gedächtnis untersucht werden.

Quelle

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