Beschreibung der Studie

In der Pädiatrie ist es häufig schwierig, das für eine Infektion ursächliche Virus oder Bakterium zu entdecken. Noch schwieriger wird es, wenn die Säuglinge oder Kinder bereits mit Antibiotika behandelt werden. Wir möchten mit der vorliegenden Studie das herkömmliche Verfahren, die Blutkultur, mit einem neuen Verfahren, der Multiplex-PCR SeptiFast, vergleichen. Patienten, die unter einer Therapie mit Antibiotika Zeichen einer Infektion entwickeln, sollen mit beiden Methoden untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Rate an positiven SeptiFast-Ergebnissen im Verhältnis zu positiven Blutkulturen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 72
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Vereinigung Rheinisch-Westfälischer Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Kinderklinik Dortmund

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient >37. SSW und älter als 28 Tage
  • Auftreten von Fieber (Temp. >38,5° C) oder eines SIRS bei vermuteter Infektion nach 1) >40 Stunden Antibiotika-Therapie oder 2) nach >2 Gaben AB und kritisch kranker Patient (Aufnahme auf der Intensivstation)

Ausschlusskriterien

  • fehlendes Einverständnis der Sorgeberechtigten und/oder des Patienten
  • Gefährdung des Patienten durch zusätzlichen Blutverlust von 1,5 ml

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In den entwickelten Nationen ist die Sepsis für 7% der Todesfälle im Kindesalter ursächlich. Insbesondere Kinder mit zugrundeliegenden Erkrankungen sind gefährdet. Eine schnelle und adäquate Antibiotika-Therapie beeinflusst das Outcome der Patienten wesentlich. Der Nachweis einer Bakteriämie durch die Blutkultur kann sowohl die Ursache einer Sepsis evaluieren als die antibiotische Therapie modifizieren. Das Ergebnis einer Blutkultur ist der zeitlichen Dynamik einer schweren bakteriellen Infektion nicht gewachsen. In der Regel kann man nach frühestens 48 Stunden mit einem Ergebnis rechnen. In den letzten Jahren wurde eine Multiplex-PCR entwickelt, mit deren Hilfe die DNA von 20 verschiedenen humanpathogenen Bakterien und Pilzen in Vollblut detektiert werden kann. Der Vorteil dieser Methode ist die schnelle Verfügbarkeit (innerhalb von 6 Stunden), so dass der behandelnde Arzt gegebenenfalls rasch die antibiotische Therapie adaptieren kann. In der vorliegenden prospektiven Beobachtungsstudie möchten wir die Übereinstimmung von SeptiFast und Blutkulturen unter antibiotischer Behandlung testen.

Quelle

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