Beschreibung der Studie

Die Fahrradergometrie im Rahmen eines Stufentests ist ein häufig angewandtes Verfahren zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, sowohl bei Gesunden als auch bei Patienten. Diese Untersuchung wird je nach Indikation im Sitzen, aber auch in einer halbliegenden oder liegenden Position durchgeführt. Das Training im Rahmen der Sport- und Bewegungstherapie wird jedoch meist auf einem Sitzergometer durchgeführt. Unklar ist jedoch, inwieweit die unterschiedlichen physiologischen Leistungsparameter von der Sitzposition abhängig sind und wie die Trainingssteuerung durch diese möglichen Unterschiede beeinflusst werden. Ziel dieser Studie ist es deshalb den Einfluss der Sitzposition auf verschiedene Leistungsparameter zu untersuchen, um daraufhin individuelle Leistungen sowie Trainingsempfehlungen für die jeweilig andere Sitzposition interpretieren bzw. berechnen zu können. Hierzu sollen 20 gesunde Probanden rekrutiert werden, die in drei Messdurchläufen (sitzender, halbliegender und liegender Position) im Rahmen einer Spiroergometrie getestet werden. In einem zweiten Durchlauf (Amendment Nr. 31/13_140100, Ethikkommission der Albert-Ludwigs Universität Freiburg) sollen anhand von 20 gesunden Probanden drei typische Belastungsprotokolle (zwei Stufen- und ein Rampenprotokoll) verglichen und deren Einfluss auf verschiedene Leistungsparameter untersucht werden, um daraufhin Unterschiede der verschiedenen Protokolle festzustellen und diese für weniger leistungsstarke Patienten zu evaluieren.

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Studiendetails

Studienziel Leistungsfähigkeit an der individuellen anaeroben Schwelle (IAS) in Watt
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinik Freiburg Medizinische Klinik Abt. Rehabilitative und Präventive Sportmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • gesunde Erwachsene im Alter von 20-80 Jahren; Schriftliches Einverständnis des Probanden nach Aufklärung

Ausschlusskriterien

  • rztliche Empfehlung zur Vermeidung intensiver Belastungen, akute oder chronische Gesundheitseinschränkungen und/oder Beschwerden, die gegen eine Durchführung intensiver Belastungen sprechen (z.B. Infektionskrankheiten, akute Allergien, Erkrankungen des Verdauungssystems, des Herz-Kreislauf-Systems oder der Lunge, Schmerzen, Fieber).

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Fahrradergometrie im Rahmen eines Stufentests ist ein häufig angewandtes Verfahren zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, sowohl bei Gesunden als auch bei Patienten. Insbesondere bei Patienten wird das Belastungs-Elektrogardiogramm (Belastungs-EKG) meist in liegender oder halbliegender Position durchgeführt, um gute Ableitungen des EKGs zu gewährleisten und um zuverlässige Ergebnisse für die kardiorespiratorischen Messgrößen zu erhalten. Neben einer bestmöglichen Diagnostik ist es jedoch wichtig eine individuell angepasste Trainings- und Therapieempfehlung geben zu können. In Therapiezentren stehen für das Ausdauertraining häufig nur Sitzergometer zur Verfügung. Ziel dieser Pilotstudie ist es deshalb den Einfluss von drei unterschiedlichen Sitzpositionen auf die physiologischen Leistungsparameter (Blutlaktatkonzentration, Herzfrequenz, Blutdruck, VO2 etc.) zu quantifizieren, um eine rechnerische Lösung zu finden die Ergebnisse so zu interpretieren bzw. zu berechnen, dass Empfehlungen für eine andere Sitzposition gegeben werden können. Hierzu soll mit 20 gesunde Probanden zu drei Messzeitpunkten in randomisierter Reihenfolge Belastungstests in Form einer Spiroergometrie auf dem Fahrradergometer in sitzender, halbliegender und liegender Position durchgeführt werden. In einem zweiten Durchlauf (Amendment Nr. 31/13_140100, Ethikkommission der Albert-Ludwigs Universität Freiburg) sollen drei typische Belastungsprotokolle (zwei Stufen- und ein Rampenprotokoll) verglichen und deren Einfluss auf verschiedene Leistungsparameter untersucht werden, um daraufhin Unterschiede der verschiedenen Protokolle festzustellen und diese für weniger leistungsstarke Patienten zu evaluieren.

Quelle

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