Beschreibung der Studie

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist ein radiologisches Schnittbildverfahren, das wie die Multidetektor-Computertomographie (MDCT) mit Röntgen-Strahlen arbeitet. Wir möchten untersuchen, ob das DVT in der Diagnostik der distalen Radiusfraktur nicht signifikant schlechter ist als das CT.

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Studiendetails

Studienziel Spezifität und Sensitivität von CT und DVT für Fraktur, AO-Typ der Fraktur, Gelenkbeteiligung, Impressionszonen, intraartikuläre Fragmente und Frakturstellung. Semiquantitativer Bildvergleich mit Beurteilung der Frakturklassifikation nach AO, Beurteilbarkeit der Frakturspalten, Kompakta, Spongiosa, Gelenkflächen, Weichteile und Vorhandensein von Artefakten. Die Evaluation erfolgt an anonymisierten Bilddaten nach der Untersuchung der Patienten.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 126
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Uniklinik Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Volljährige, voll orientierte Patienten, bei denen zur Abklärung einer distalen Radiusfraktur eine CT
  • Untersuchung indiziert ist.

Ausschlusskriterien

  • Minderjährige. Nicht voll orientiert. Kein CT indiziert. Abhängigkeitsverhältnis zu den Studienleitern.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Die digitale Volumentomographie ist ähnlich wie die Computertomographie ein radiologisches Schnittbildverfahren, das sich für die überlagerungsfreie Darstellung von Knochenstrukturen eignet. Zur Diagnostik des Gesichtsschädels haben DVT-Geräte bereits eine weite Verbreitung gefunden. Hier konnte bei Phantommessungen gezeigt werden, dass die Strahlendosis im Vergleich zu CT-Standartprotokollen gesenkt werden kann (Chau & Fung, 2009; Silva et al, 2008; Suomalainen et al, 2009). Aufgrund der Technik dauert die DVT-Untersuchung mit ca. 18 Sekunden länger als die CT-Untersuchung und ist somit anfälliger für Bewegungsartefakte. Wir möchten nun evaluieren, ob das DVT zur Diagnostik der distalen Radiusfraktur dem CT vergleichbar ist. Die CT ist dem konventionellen Röntgen bei der Diagnostik der distalen Radiusfraktur deutlich überlegen (Cole et al, 1997; Dahlen et al, 2004). In den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie wird das CT deshalb als fakultative Diagnostik bei der distalen Radiusfraktur empfohlen (Dresing & Stürmer,2008). In unserer Studie werden voll orientierte Patienten eingeschlossen, die über 18 Jahre alt sind und bei denen eine CT Untersuchung zur Abklärung einer distalen Radiusfraktur indiziert wurde. Deren Einverständnis vorausgesetzt werden diese Patienten in zwei Gruppen randomisiert. Die Randomisierung geschieht über nummerierte, verschlossene Briefumschläge. Gruppe A erhält als Standartverfahren eine CT Untersuchung. Gruppe B wird im DVT untersucht. Chau AC, Fung K (2009) Comparison of radiation dose for implant imaging using conventional spiral tomography, computed tomography, and cone-beam computed tomography. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod 107(4): 559-565 Cole RJ, Bindra RR, Evanoff BA, Gilula LA, Yamaguchi K, Gelberman RH (1997) Radiographic evaluation of osseous displacement following intra-articular fractures of the distal radius: reliability of plain radiography versus computed tomography. J Hand Surg Am 22(5): 792-800 Dahlen HC, Franck WM, Sabauri G, Amlang M, Zwipp H (2004) [Incorrect classification of extra-articular distal radius fractures by conventional X-rays. Comparison between biplanar radiologic diagnostics and CT assessment of fracture morphology]. Unfallchirurg 107(6): 491-498 Dresing K, Stürmer M (2008) Distale Radiusfraktur. Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Silva MA, Wolf U, Heinicke F, Bumann A, Visser H, Hirsch E (2008) Cone-beam computed tomography for routine orthodontic treatment planning: a radiation dose evaluation. Am J Orthod Dentofacial Orthop 133(5): 640 e641-645 Suomalainen A, Kiljunen T, Kaser Y, Peltola J, Kortesniemi M (2009) Dosimetry and image quality of four dental cone beam computed tomography scanners compared with multislice computed tomography scanners. Dentomaxillofac Radiol 38(6): 367-378

Quelle

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