Beschreibung der Studie

Blutarmut ist im höheren Alter ein häufig vorkommendes und ernstes Problem, da sie sich auf die Lebenserwartung, die Mobilität und die Gedächtnisfunktion älterer Patienten negativ auswirkt. Doch bis heute gibt es kaum Daten darüber, wie oft Blutarmut unter älteren Krankenhauspatienten in Deutschland vorkommt, und wie oft sie mit Eisenmangel einhergeht. Die geplante Studie will daher unter Krankenhauspatienten > 65 Jahren schauen, wieviele eine Blutarmut haben. Eine Blutarmit zeigt sich durch Absinken des roten Blutfarbstoffes. Dieser Wert wird bei jeder routinemässigen Aufnahmelaboruntersuchung im Krankenhaus bestimmt. Es erfolgen also für die Studie keine zusätzlichen Blutabnahmen. Ziel der Studie ist es, die Häufigkeit von Blutarmut unter älteren deutschen Krankenhauspatienten zu erfahren um mit diesem Wissen bessere Strategien zur Behandlung und Vermeidung von Blutarmut zu entwickeln.

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Studiendetails

Studienziel Prävalenz von Anämie / Eisenmangel unter geriatrsichen Krankenhauspatienten in Deutschland
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universität zu Köln, Klinik für Geriatrie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schriftliche Einverständniserklärung vor Untersuchungsbeginn
  • Stationäre Behandlung in geriatrischer Abteilung
  • Vorliegen einer Anämie bestätigt durch Aufnahmelabor (bis 3.Tag nach Aufnahme) mit Hämoglobin < 12 g/dl bei Frauen bzw. < 13 g/dl bei Männern
  • Vorliegen eines Eisenmangels bestätigt durch Aufnahmelabor (s.o.) mit Ferritin < 30 µg/dl bzw. < 100 µg/dl bei erhöhtem CRP oder Ferritin 100-299 µg/dl und Transferrin Sättigung < 20%.

Ausschlusskriterien

  • Tumoranämie
  • Anämie, die im Zusammenhang mit einer Tumortherapie besteht
  • Teilnahme an einer anderen klinischen Studie
  • Fehlende schriftliche Einverständniserklärung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Blutarmut-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Ziel: Ziel ist die Prävalenzerfassung von Anämie und Eisenmangel bei stationär geriatrischen Patienten in Deutschland unter Frührehabilitionsbedingungen. Methodik: In der geplanten multizentrischen Prävalenzstudie sollen die Daten von mindestens 500 geriatrischen Patienten erfasst und statistisch ausgewertet werden: Die Daten werden mit Hilfe eines für die Studiendurchführung entwickelten Erhebungsbogens erfasst (Anlage) . Dieser Bogen wird in den teilnehmenden Prüfzentren von den Prüfärzten ausgefüllt und in die Studienzentrale nach Köln zurückgeschickt. Eingeschlossen werden geriatrische Patienten die sich in stationär geriatrischer Behandlung befinden und eine laborchemisch nachweisbare Anämie und/oder Eisenmangel haben. Ausgeschlossen sind Patienten mit einer aktuellen Tumor- oder tumortherapieassoziierten Anämie. Erfasst werden sollen neben laborchemischen Daten auch demographische Daten und ausgewählte Ergebnisse geriatrischer Assessmentuntersuchungen. Die Studiendauer beträgt 12 Monate. Die gewonnenen Daten werden statistisch im Studienzentrum der Universität Köln ausgewertet. Die gewonnnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für weiterführende Untersuchungen zur Optimierung von Diagnostik und Therapie der Anämie im höheren Lebensalter, zur Entwicklung von allgemeingültigen Handlungsempfehlungen und zur Optimierung der ganzheitlichen Therapiekonzepte bei multimorbiden Patienten mit fortgeschrittener Gebrechlichkeit (Frailty-Syndrom).

Quelle

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