Beschreibung der Studie

Bei COPD ist auf höchstem wissenschaftlichem Niveau nachgewiesen, dass eine pneumologischen Rehabilitation zu deutlichen Verbesserungen unter anderem in den Bereichen Leistungsfähigkeit und Lebensqualität führt. Bisher kamen hierbei klassische Komponenten der Rehabilitation wie Trainingstherapie, Patientenschulung, Tabakentwöhnung, Atemphysiotherapie, Inhalationstherapie, psychosozialer Support und Ernährungsberatung zum Einsatz. Aktuell ergeben sich Hinweise, dass ein spezielles Training der Atemmuskulatur (Inspirationsmuskulatur; IMT = Inspirationsmuskeltraining) zusätzliche Effekte bewirken kann. Im Rahmen dieser Studie soll geklärt werden, ob ein IMT zusätzlich zur "Standard-Reha" die Effekte der pneumologischen Rehabilitation gegenüber dem bisherigen Standardprogramm steigern kann.

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Studiendetails

Studienziel PImax: maximaler inspiratorischer Mundverschlussdruck [kPa]; TO (Beginn der Reha), T1 (Ende der Reha). Messung mittels handelsüblichen Mundverschlussdruck-Messgerätes der Fa. CareFusion nach den Empfehlungen der Deutschen Atemwegsliga.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 420
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Klinik Bad Reichenhall

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Rehabilitanden mit der Erstdiagnose COPD der Schweregrade II – IV ohne höhergradige manifeste respiratorische Globalinsuffizienz (d.h. Patienten mit einem CO2 größer/gleich 50 mm Hg werden von der Studie ausgeschlossen), die regelrecht die mindestens 3-wöchige Rehabilitation durchlaufen.

Ausschlusskriterien

  • 1) Mangelnde sprachliche oder kognitive Mitwirkungsfähigkeit und mangelnde Motivation, (2) schwere Begleiterkrankung, die die Ergebnisse der Outcome-Parameter relevant überlagern, z.B. Tumorerkrankungen, schwere kardiale oder orthopädische Komorbiditäten, oder Adipositas Hypoventilationssyndrom, (3) Höhergradige respiratorische Globalinsuffizienz mit einem PCO2 größer/gleich 50 mm Hg in Ruhe oder Indikation zur intermittierenden nicht-invasiven Beatmung, (4) Nichteinwilligung des Patienten

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Emphysem-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Während die Effektivität der Gesamtmaßnahme „Pneumologische Rehabilitation bei COPD“ auf höchstem Evidenzlevel gesichert ist, verbleiben viele offene Fragen bezüglich der Bedeutung der einzelnen Therapiekomponenten zu diesem Gesamteffekt. Der Stellenwert eines eigenständigen Inspirationsmuskeltrainings (IMT), insbesondere als zusätzliche Komponente im Rahmen eines Rehabilitationsprogramms, ist bisher weniger gut gesichert. Die hier vorgeschlagene prospektive randomisierte Kontrollgruppenstudie soll klären, ob ein routinemäßiges Einbeziehen von IMT die Effektivität pneumologischer Rehabilitation bei COPD gegenüber dem bisherigen Standardprogramm steigern kann.

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