Beschreibung der Studie

Staphylococcus aureus ist Bakterium, was bei ca. einem Drittel der Bevölkerung zur normalen Hautflora gehört. Dieser Mikroorganismus kann Resistenzen gegen verschiedene Antibiotika erwerben, so dass die Behandlung von Infektionen erschwert wird. Man nennt diese Form MRSA. Medizinisches Personal (Ärzte, Pflegekräfte, Rettungsdienst) ist durch ihre Tätigkeit an besiedelten Patienten besonders gefährdet, Träger von MRSA zu sein. Im Rahmen dieser Studie soll die Häufigkeit der Besiedlung untersucht werden, es ist geplant 2100 Probanden einzuschließen, durch ein Amendment vom 23.06.2014 an die Ethikkommission der Universität Greifswald wurde die Anzahl der geplanten Probanden auf 3000 erhöht. Hiervon erhoffen wir uns eine aussagekräftigere Analyse. MRSA-Positive Mitarbeiter werden saniert.

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Studiendetails

Studienziel MRSA-Prävalenz in verschiedenen medizinischen Berufsgruppen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 3000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • medizinisches Personal im Alter von 18 - 70, Studieneinwilligung

Ausschlusskriterien

  • kein ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache, Teilnahme an anderer Studie, Unverträglichkeit gegen Sanierungssubstanzen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Staphylococcus aureus (SA) ist ein grampositives Bakterium, das bei ca. 30 % der kaukasischen Bevölkerung als Bestandteil der normalen Haut- und Nasenflora auftritt. Bei entsprechender Disposition sind jedoch auch Infektionen möglich, die Spannbreite reicht von banalen Hautinfektionen (z.B. Follikulitis) bis zu schweren septischen oder Toxin-vermittelten Komplikationen. Einige Staphylokokken-Stämme haben aufgrund erhöhten Selektionsdruckes durch den vermehrten Einsatz von Antibiotika Resistenzen gegen ß-Lactam-Antibiotika entwickelt, aus historischen Gründen werden diese als Methicillin-resistente SA (MRSA) bezeichnet. Durch Akquirierung von Resistenzen gegenüber weiterer Antibiotikaklassen kann man jedoch heute vom multiresistenten SA sprechen. Medizinisches Personal ist aufgrund seiner Tätigkeit (pflegerische und ärztliche Maßnahmen), die engen körperlichen Kontakt zu MRSA-Positiven erfordern, Überträger aber gleichzeitig auch Betroffener. Geplant ist der Einschluss von 3000 Probanden in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitssystems. Durch ein Amendment vom 23.06.2014 an die Ethikkommission der Universität Greifswald wurde die Anzahl der geplanten Probanden auf 3000 erhöht. Hiervon erhoffen wir uns eine aussagekräftigere Analyse.

Quelle

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