Beschreibung der Studie

Es soll mit Frageboegen untersucht werden, wie der Wissensstand, die Einstellung und das Verhalten von Schlaganfall patienten bezueglich Risikofaktoren ist, die sie selbst beeinflussen koennen. Ausserdem soll anschliessend in Interviews herausgefunden werden, warum Patienten es nicht fuer realistisch halten, ihr Verhalten zu aendern, obwohl sie es gerne wuerden. Somit soll herausgefunden werden, was einem gesuenderen Lebensstil der Patienten im Wege steht, um langfristig dieses Barrieren aus dem Wege raeumen zu koennen.

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Studiendetails

Studienziel Raten der Subgruppen bezüglich Wissen, Einstellung und Verhalten modifizierbarer Risikofaktoren; Korrelationen zwischen Wissen, Einstellung und Verhalten der modifizierbaren Risikofaktoren
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Neurologische Klinik, Universitaetsklinikum Freiburg

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient(inn)en > 18 Jahre
  • Diagnose (nach ICD-10) I63 oder G45 neu in den letzten 7 Tagen
  • stationäre Aufnahme in der Neurologischen Klinik

Ausschlusskriterien

  • Aphasie zum Untersuchungszeitpunkt
  • somnolent, soporös oder komatös zum Untersuchungszeitpunkt
  • nicht orientiert zum Untersuchungszeitpunkt

Adressen und Kontakt

Neurologische Klinik, Universitaetsklinikum Freiburg, Freiburg

Ansprechpartner: Dr. Sonja Hyrenbach-Singer

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Häufig gestellte Fragen

Nach Validierung des erstellten Fragebogens werden 500 Schlaganfall- und TIA-Patienten mit einem Interviewer-basierten Fragebogen zu Wissen, Einstellung und Verhalten bezueglich modifizierbarer Risikofaktoren befragt. Parallel dazu werden klinische Daten zu Risikofaktoren aus den Akten erhoben und bei der Auswertung der Frageboegen mit den Angaben der Patienten korreliert. Im Anschluss wird eine Subgruppe von 50 Schlaganfallpatienten, die einen Aenderungswunsch angegeben haben, diesen jedoch nicht fuer realistisch halten, in semi-strukturierten Interviews zu einem gesuenderen Verhalten im Wege stehenden Barrieren befragt.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien