Beschreibung der Studie

Die Studie dient der Optimierung der allseits durchgeführten Schlaf-Apnoe-Diagnostik ("Atemaussetzer beim Schlafen"). Hierbei soll durch eine Überwachung der Hirnaktivität/Narkosetiefe die ideale Schlaftiefe (Sedierungstiefe) in diesem diagnostischen Verfahren herausgefunden werden. Diese Studie richtet sich an alle Patienten mit den dargestellten Problemen, die älter als 18 Jahre und einwilligungsfähig sind.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation der Sedierungstiefen bei der medikamentös induzierten Schlaf-Endoskopie mit der pharyngealen Relaxation bei Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Halle (Saale) Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen einer schlafbezogenen Atemstörung mit der Indikation zur Schlaf-induzierten Endoskopie
  • Einwilligung des Patienten/der Patientin

Ausschlusskriterien

  • Patienten oder Patientinnen unter 18 Jahren
  • Fehlende Einwilligungserklärung
  • Fehlende Indikation zur zur Schlaf-induzierten Endoskopie
  • Kontraindikation zur medikamentös induzierten Schlafendoskopie (z.B. narkosebedingt- Aspirationsgefahr, Adipositas permagna)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Schlafstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Fragestellung: Inwieweit gibt es einen Zusammenhang zwischen den Sedierungstiefen bei der medikamentös induzierten Schlaf-Endoskopie und der pharyngealen Relaxation bei Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen. Material und Methoden: Patienten mit Indikation einer medikamentös induzierten Schlaf-Endoskopie erhalten, nach entsprechender Aufklärung, vor Studienbeginn eine BIS-Elektrode und CSI-Überwachung, sowie die narkosespezifische Überwachung (SpO2, EKG, RR-Messung). Nach Aufzeichnung der BIS und CSI-Ausgangswerte (BIS, SQI und EEG) sowie einer videoendoskopischen Beurteilung des Pharynx und der Dokumentation auf Grundlage eines etablierten Scoring-Schemas erfolgt die schrittweise titrierte Sedierung mittels Propofol. Die BIS-Werte werden in Schritten zu je 10 % reduziert und die konsekutiven HNO-Befunde aufgezeichnet. Die Untersuchung wird bis zum Auftreten von obstruktiven Apnoen (endoskopisch kontrolliert) oder bei Fehlen von Apnoen bis zu einem BIS-Wert von 40% durchgeführt.

Quelle

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