Beschreibung der Studie

Erkrankungen der Netzhautmitte führen zu einer wesentlichen Sehverschlechterung und gefährden die Lesefähigkeit. Dabei können zwei Krankheitsbilder, die epiretinale Gliose und das Makulaforamen, operativ behandelt werden. Die Therapie besteht in der Glaskörperausschneidung (Vitrektomie) und Entfernung der pathologisch veränderten Grenze zwischen Glaskörper und Netzhaut in der Netzhautmitte (Makula), dabei wird auch die innere Grenzmembran der Netzhaut (ILM) entfernt. Mittels optischer Kohärenztomographie (OCT) wird prä- und postoperativ die Netzhautdicke im Zentrum (Makula) und um den Sehnervenkopf (Papille) vermessen. In den Messungen kann neben der Netzhautdicke (zwischen Pigmentepithel und ILM) auch die Nervenfaserschichtdicke bestimmt werden. Postoperativ kommt es zu einer Verdünnung und Normalisierung der Netzhautdicke im Zentrum. Diese geht bei optimalem postoperativem Verlauf mit einer Sehverbesserung einher. Die neue hochauflösende OCT Technik ermöglicht es über die Netzhautdicke hinaus die einzelnen Schichten der Netzhaut zu messen und damit eine separate Beurteilung z.B. der Nervenfaserschichtdicke. Ob es zu einer Verdünnung der Nervenfaserschichtdicke nach Peeling kommt, ist bislang nicht untersucht und soll in dieser Studie untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Änderung der Nervenfaserschichtdicke (RNFL) in der optischen Kohärenztomographie (OCT) zwischen vor Operation und 4 Monate nach Operation.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitäts-Augenklinik Freiburg, Sektion Retinologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vitrektomie mit Peeling der Membrana limitans interna bei Patienten mit epiretinaler Gliose oder Makulaforamen. Prä- und postoeprative Aufnahme mit dem hochauflösenden OCT Gerät (optische Kohärenztomographie)

Ausschlusskriterien

  • alle anderen Indikationen zur Vitrektomie, OCT Aufnahmen an nicht hochauflösenden Geräten

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Messung der Nervenfaserschichtdicke (RNFL) um den Sehnervenkopf bei Patienten vor und nach Vitrektomie mit Entfernung der inneren Gernzmembran der Netzhaut (ILM). Primärer Endpunkt: Änderung der Schichtdicke in der Messung mittels optischer Kohärenztomographie (OCT). Sekundäre Endpunkte: Änderung der Netzhautdicke an der Makula, Verschlussrate bei Makulaforamen, Änderung in der Sehschärfe (bestkorrigierter Visus in 5 Meter), morphologische Kriterien der Photorezeptorenschicht in der OCT.

Quelle

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