Beschreibung der Studie

Betroffene mit Brustkrebs, die eine brusterhaltende Operation bekommen haben, werden anschließend bestrahlt. Bei dieser Strahlentherapie wird üblicherweise die gesamte Brust bestrahlt. Die Therapie dauert meistens bis zu 6 Wochen. Für Betroffene ist die Bestrahlung sehr belastend. Aus diesem Grund werden Möglichkeiten erforscht, um Betroffenen eine kürzere Strahlentherapiedauer zu ermöglichen. Diese Studie soll helfen, die Strahlentherapiedauer zu verkürzen. Es wird untersucht, ob eine Behandlung, bei der nur der von Krebs betroffene Teil der Brust intensiv bestrahlt wird, genauso gut wirkt wie eine langwierige Bestrahlung der gesamten Brust. Die Studie findet in Erlangen statt. Es sollen 100 Betroffene teilnehmen.

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Behandlung während der Studie

Als Teilnehmer der Studie erhalten Sie an 5 bis 10 Werktagen eine Teilbestrahlung der betroffenen Brust. Sie werden 1-2 mal täglich mit Abstand von 6 Stunden bestrahlt. Eine Bestrahlung der Brust nach der Operation ist in Deutschland ein Standardverfahren.

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Studiendetails

Studienziel Die lokoregionäre Tumorkontrolle wird klinisch und mammographisch sowie ultrasonographisch in den ersten fünf Jahren halbjährlich und in den Jahren 6-10 jährlich überprüft.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Dauer der Studienteilnahme 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Sonstiges Betroffene werden bis zu 10 Jahren nachbeobachtet.
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Erlangen Strahlenklinik

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: mindestens 50 Jahre
  • Weibliche Betroffene
  • Diagnostizierter Brustkrebs
  • Genetische Veränderungen wie zum Beipiel Her2-positiv oder positiver Rezeptorstatus

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft oder stillende Betroffene
  • Vorliegende Metastasen
  • Bereits durchgeführte Chemotherapie mit Anthrazyklin
  • Weitere Krebserkrankung innerhalb der letzten 5 Jahre
  • Bindegewebserkrankung
  • Psychiatrische Erkrankungen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die APBI V-Studie untersucht die Verträglichkeit und Effektivität einer adjuvanten, externen, 3d-konformalen und akzelerierten Teilbrustbestrahlung bei Frauen mit low-risk Mammakarzinom nach brusterhaltender Operation. Während die Ganzbrustbestrahlung inklusive Boost bis 66 Gy über etwa 6-7 Wochen als der aktuelle Standard gilt, ist es aufgrund deutlich kleinerer Zielvolumina bei der Teilbrustbestrahlung möglich, die Bestrahlungszeit auf 1-2 Wochen zu verkürzen. Die Bestrahlung erfolgt an einem Stereotaxie-Linearbeschleuniger über 5-10 Werktage mit 10 x 3.8 Gy und umfasst das Tumorbett mit Sicherheitssaum. Die Genauigkeit der täglichen Einstellung erfolgt durch die exakte Positionierung durch Clipps im Tumorbett. Geeignet für die Studienteilnahme sind Frauen mit einem niedrig-Risiko Mammakarzinom nach brusterhaltender Operation, die älter als 50 Jahre sind. Die Studie möchte untersuchen, ob die Teilbrustbestrahlung in dieser Form gut verträglich ist und eine mit der Ganzbrustbestrahlung vergleichbaren Rezidivfreiheit in der behandelten Brustdrüse erreicht.

Quelle

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