Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist es, zu klären, wie sich Patientenkompetenz im Laufe der onkologischen Rehabilitation entwickelt und welche Zusammenhänge mit ausgewählten Merkmalen der subjektiven Befindlichkeit (krankheitsbezogene Sorgen, Depressivität, Lebensqualität) und der Krankheitsverarbeitung bestehen. Dies soll dazu beitragen, das in den letzten Jahren zunehmend wichtiger gewordene Konzept der Patientenkompetenz weiter zu entwickeln und ein vorliegendes Verfahren zur Erfassung von Patientenkompetenz zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel Patientenkompetenz zu den 3 Messzeitpunkten (zu Beginn, Ende der Rehabiliation, 9 Monate nach Abschluss der Rehabiliation) anhand der Subskala des Fragebogens zu Patientenkompetenz: "Kompetenz bzgl. der Bewältigung emotionaler Belastungen im Kontext der Krebserkrankung"
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 512
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient(inn)en mit Mamma-, Kolon-/Rektum- oder Prostatakarzinom, ab einem Alter von 18 Jahren unter kurativer oder palliativer Behandlung, ausreichende Deutschkenntnisse

Ausschlusskriterien

  • Anzeichen einer akuten psychiatrischen Erkrankung (Schizophrenie, Depression, Demenz)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Forschungsvorhaben integriert Perspektiven einer sich erst in Anfängen abzeichnenden Forschung zu Patientenkompetenz und einer - zumindest im deutschsprachigen Raum -ebenfalls noch nicht breit etablierten Untersuchung des Phänomens der Progredienzangst. Das Konstrukt der Patientenkompetenz reflektiert grundlegende Veränderungen in der Patientenrolle in modernen Gesellschaften und knüpft an der zunehmend stärker gewünschten Teilhabe von Patienten bei der Behandlung chronischer wie akuter Erkrankungen an. Ziel der Studie ist es, Patientenkompetenz im Verlauf der onkologischen Rehabilitation hinsichtlich ihrer Veränderung und ihrer Zusammenhänge mit ausgewählten Merkmalen der subjektiven Befindlichkeit (Progredienzangst, Depression, Lebensqualität) sowie der Krankheitsverarbeitung unter Berücksichtigung der Tumorlokalisation und der (kurativen vs. palliativen) Behandlungssituation zu untersuchen. Darüber hinaus werden Einflüsse des Geschlechts und der sozialen Schicht geprüft. Damit soll ein von den Antragstellern entwickeltes Messinstrument zur Erfassung der Patientenkompetenz im onkologischen Kontext umfassend validiert und fortentwickelt werden. Zu diesem Zweck werden insgesamt 512 Patient(inn)en mit Mamma-, Kolon-/Rektum- oder Prostata-Karzinom im Rahmen eines nicht-randomisierten Vergleichsgruppendesigns zu Beginn und Ende ihrer onkologischen Rehabilitation sowie neun Monate später befragt.

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