Beschreibung der Studie

Nach einer schweren Brandverletzung kommt es zu einer Entzündungsreaktion im gesamten Körper. Dadurch werden vermehrt körpereigene Botenstoffe produziert, die zur Bildung einer Thrombose, also der Blildung eines Blutgerinnsels in einem Blutgefäß, führen können. Ziel der Studie ist es die Veränderungen im Blutgerinnungssytem bei Patienten nach schwerer Brandverletzung mit den Labortests Thrombingeneration und Thrombelastometrie zu untersuchen.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Thromboembolisches Ereigniss (inklusive mittels Kompressionsultraschall detektierter tiefer Beinvenenthrombose) bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Österreichische Gesellschaft für Anaesthesiologie, Reanimation und Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorbestehene Gerinnungsstörung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Thrombose-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Durch schwere Brandverletzungen wird im Körper eine systemische Entzündungsreaktion ausgelöst, dadurch kommt es zur Aktivierung von prokoagulatorischen und fibrinolytischen Kaskaden. Die Veränderungen der Konzentrationen einzelner Gerinnungsfaktoren im Krankheitsverlauf nach Brandverletzung wurden bereits in der Literatur beschrieben. Durch ein Ungleichgewicht von pro- und antikoagulatorischen Enzymen kommt es zu einem hyperkoagulatorischen Zustandsbild. Diese Hyperkoagulabilität wird durch Routine Laborparameter wie die Prothrombin Zeit (PT) und die aktivierte partielle Thromboplastin Zeit (aPTT) nicht erfasst. Funktionelle Gerinnungstests wie Trombelastometrie und Thrombingeneration könnten eine globale Bewertung des Gerinnungsstatus von brandverletzten Patienten erlauben. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Veränderungen im Blutgerinnungssystem von brandverletzten Patienten mittels Thrombelastometrie und Thrombingeneration zu bestimmen. Zusätzlich wird die Plättchenfunktion mittels Impendanzaggregometrie bestimmt. Die Bestimmung der Tests erfolgt an vier Tagen in den ersten 14 Wochen nach Brandverletzung.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.