Beschreibung der Studie

Die Studie vergleicht die Konzentrationen von Stoffwechselprodukten (Metaboliten) im Urin von Patienten an verschiedenen Zeitpunkten nach einer erfolgten Nierentransplantation. Das Ziel ist die Identifikation von Stoffen, welche im Urin gemessen werden können und möglichst frühzeitig auf eine beginnende Organabstossung hinweisen.

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Studiendetails

Studienziel Das tägliche Urinmetabolitenprofil wird mittels NMR-Spektroskopie in Patienten nach Nierentransplantation bestimmt so lange sie auf der Chirurgischen Intensivstation 5 stationär aufgenommen sind.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Die Transplant-Metabolomics Studie ist konzipiert als eine prospektive beobachtende Kohortenstudie mit Patienten, die bei Einschluss zwischen 18 und 70 Jahre alt sind und die sich unmittelbar zu Studienbeginn erfolgreich einer Nierentransplantation am Universitätsklinikum Freiburg unterzogen haben. Alle Patienten
  • werden zu diesem Zeitpunkt routinemäßig auf der chirurgischen Intensivstation 5 stationär behandelt.

Ausschlusskriterien

  • Patienten nach intraoperativ fehlgeschlagener Nierentransplantation oder gleichzeitiger Transplantation eines anderen soliden Organs werden nicht in die Studie aufgenommen. Weiterhin sind gesetzlich betreute
  • Patienten sowie Patienten nicht-kaukasischer Abstammung von der Studie ausgeschlossen um eine Vergleichbarkeit der GFR Schätzung zu gewährleisten.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Nierentransplantation-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Studie vergleicht die Konzentrationen von Stoffwechselprodukten (Metaboliten) im Urin von Patienten an verschiedenen Zeitpunkten nach einer erfolgten Nierentransplantation. Dabei sollen Urinmetabolitenprofile nach erfolgreicher Transplantation charakterisiert werden und Profile von Patienten mit biopsiegesicherter Organabstoßung mit solchen von Patienten ohne Hinweise auf Abstoßung in der Biopsie verglichen werden. Das übergeordnete Ziel ist dabei die Identifikation von neuartigen Biomarkern, welche im Urin gemessen werden können und möglichst frühzeitig auf eine beginnende Organabstossung hinweisen, noch bevor es zu einer tatsächlichen Funktionseinschränkung des Transplantorganes kommt. Auf Grund der enormen Bedeutung einer erfolgreichen Transplantation für Patienten mit terminalem Nierenversagen ist die Entwicklung neuer Biomarker für eine Organabstossung von höchster klinischer Relevanz.

Quelle

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