Beschreibung der Studie

Eine Zytomegalievirus-Replikation tritt häufig bei immungeschwächten Patienten nach einer Blutstammzelltransplantation auf und galt bis vor kurzem als eine ungünstige Komplikation, da sie häufig zu schweren lebensbedrohlichen Komplikationen führte. Seit den einigen Jahren kann das Auftreten einer Virusreplikation bei Patienten nach Transplantation mit wirksamen Medikamenten sicher behandelt werden. In einer in Essen durchgeführten Studie mit 266 Patienten fanden wir nun heraus, dass die Patienten bei denen eine Zytomegalievirusreplikation auftrat, die Rückfallquote der akuten Leukämie nach Transplantation drastisch reduzierte. So wirkt das Auftreten nach einer Zytomegalievirusreplikation stark anti-leukämisch mit der Folge dass wesentlich mehr Patienten nach 10 Jahren nach Transplantation krankheitsfrei überlebten. Dies soll nun in einer neuen Studie bei Patienten mit Leukämie und Lymphomen prospektiv untersucht und bestätigt werden.

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Studiendetails

Studienziel Rezidivrate, krankeitsfreies überleben nach 24 Monaten nach Transplantation
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Uniklinik Essen

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligung des Patienten
  • Keine Gabe von prophylaktischer antiviral CMV spezifischer Thearpie, Imfpungen, oder immunoglobuline während der gesamten posttransplantationszeit
  • mindestens einmal pro Woche Monitoring auf CMV pp65-Antigenemie oder CMV kopie mit PCR bis Tag 120 nach Transplantation

Ausschlusskriterien

  • Rezidiv oder Progress einer malignen Erkranung anders als MRD innerhalb 90 Tagen nach Transplantation
  • Schwerer unkontrollierter Infekt

Adressen und Kontakt

Uniklinik, Essen

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Häufig gestellte Fragen

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Kürzlich berichteten wir als Erstbeschreiber in einer retrospektiven Studie, daß das Auftreten einer Zytomegalievirus-Reaktivierung (CMV) bei Patienten mit AML nach allogener Stammzelltransplantation (HSZT) das leukämische Rückfallrisiko der AML drastisch reduziert. Dies soll nun in einer prospektiven non-interventional Studie in Patienten mit AML und NHL prospektiv untersucht werden.

Quelle

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