Beschreibung der Studie

Die Hyponatriämie ist die häufigste Störung des Wasser-/Salzhaushaltes des Körpers. Während schwere Störungen mit ausgeprägten Beschwerden bis hin zu Krampfanfällen einhergehen, finden sich bei weniger ausgeprägten Störungen oft nur milde oder unspezifische Anzeichen, die bislang als klinisch nicht relevant angesehen wurden. In neueren Untersuchungen zeigte sich, dass bereits eine milde Hyponatriämie mit Aufmerksamkeitsdefiziten, Gangunsicherheit und Sturzhäufigkeit einhergeht und mit einem erhöhtem Risiko für Knochenbrüche einher geht. Die Symptome der milden Hyponatriämie sind oft subtil und werden kaum wahrgenommen, können jedoch im Alltag der betroffenen Personen erhebliche Auswirkungen haben (z.B. falsche Tabletteneinnahme, häufige Stürze). Eine genaue Untersuchung und Charakterisierung der geistigen und motorischen Leistung bzw. Einschränkungen durch die Störung existieren bisher nicht. Ziel der Studie ist somit eine Charakterisierung der geistigen und motorischen Leistungen sowie des psychischen Zustandes bei nachgewiesener Hyponatriämie.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Punktzahl in den unten angegebenenTestverfahren während erniedrigtem Serumnatrium (<130 mmol/l) und nach mindestens 48 h. Dem-Tect- Zeichen der Demenz; MMST- kognitive Defizite; Trail-Making-Test- psychomotorische Geschwindigkeit/exekutive Funktionen; BDI-V- Depressivität; Timed-up and go- Bewegungseinschränkung.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männer und Frauen über 18 Jahre
  • Hyponatriämie mit Serumnatrium < 130 mmol/l

Ausschlusskriterien

  • Traumatische cerebrale Schädigung, hämorrhagischer und ischämischer Insult als Ursache der Hyponatriämie
  • Personen, die in einem Abhängigkeits-/Arbeitsverhältnis zu den Prüfern stehen
  • Unterbringung in einer Anstalt aufgrund gerichtlicher oder behördlicher Anordnung
  • nicht einwilligungsfähige Personen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die Hyponatriämie ist die häufigste Elektrolytstörung sowohl bei ambulanten als auch bei hospitalisierten Patienten. Während schwere Fälle einer symptomatischen Hyponatriämie mit Lethargie, Verwirrtheitszuständen bis hin zu Krampfanfällen einhergehen, finden sich bei weniger ausgeprägten Störungen oft nur milde oder unspezifische Symptome, die bislang als klinisch nicht relevant angesehen wurden. In neueren Untersuchungen zeigte sich, dass bereits eine milde Hyponatriämie mit Aufmerksamkeitsdefiziten, Gangunsicherheit und Sturzhäufigkeit einhergeht und mit einem erhöhtem Frakturrisiko assoziiert ist. Die Symptome der milden Hyponatriämie sind oft subtil und werden kaum wahrgenommen, können jedoch im Alltag der betroffenen Personen erhebliche Auswirkungen haben (z.B. falsche Tabletteneinnahme, häufige Stürze). Eine genaue Untersuchung und Charakterisierung der kognitiven und motorischen Leistung bzw. Einschränkungen durch die Störung existieren bisher nicht. Ziel der Studie ist somit eine Charakterisierung der kognitiven und motorischen Leistungen sowie des psychischen Zustandes bei nachgewiesener Hyponatriämie.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.