Beschreibung der Studie

Bereits qualifizierte freiwillige „Pflegebegleiter“ erhalten eine Zusatzqualifikation „Familienbegleiter“ mit dem Schwerpunkt „Familien mit Demenz“. Sie wird mit der bereits im Landkreis implementierten Kontrollintervention der „klassischen“ Pflegebegleitung verglichen. Zur Unterstützung und Beratung der pflegenden Angehörigen nehmen die Begleiter sowohl in der Kontroll- als auch in der Experimentalintervention per Hausbesuch oder Telefon Kontakt zu den Angehörigen auf, je nach Bedarf 5 bis 20 Mal innerhalb von 16 Wochen. Als primäre Zielgröße wird die Belastung der pflegenden Angehörigen sowohl zu Beginn und am Ende der Behandlung als auch nach eine Behandlungspause mit einem etablierten Fragenbogen erfasst (in den Wochen 0, 16 und 26). Zu denselben Zeitpunkten werden als sekundäre Zielgrößen die Lebensqualität von Patient und Angehörigen und die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistung gemessen.

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Studiendetails

Studienziel Angehörigenbelastung: Berliner Inventar zur Angehörigenbelastung – Demenz in Woche 0, 16 und 26 (Zank et al. 2006).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Gesundheit

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Familien im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, die ein an Demenz erkranktes Familienmitglied zuhause betreuen. Alle Demenztypen sind eingeschlossen. Die Familie muss ihre Bereitschaft zur Kooperation versichert haben (informed consent).

Ausschlusskriterien

  • Keine Demenz, kein informed consent

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Bereits qualifizierte freiwillige „Pflegebegleiter“ erhalten eine Zusatzqualifikation „Familienbegleiter“ mit dem Schwerpunkt „Familien mit Demenz“. Diese Experimentalintervention stützt sich auf evidenzbasierte Beratungsansätze und etablierte Qualifizierungskonzepte. Sie wird mit der bereits im Landkreis implementierten Kontrollintervention der „klassischen“ Pflegebegleitung verglichen. Zur Unterstützung und Beratung der pflegenden Angehörigen nehmen die Begleiter sowohl in der Kontroll- als auch in der Experimentalintervention per Hausbesuch oder Telefon Kontakt zu den Angehörigen auf, je nach Bedarf 5 bis 20 Mal innerhalb von 16 Wochen. Als primäre Zielgröße wird die Belastung der pflegenden Angehörigen sowohl zu Beginn und am Ende der Behandlung als auch nach eine Behandlungspause mit einem etablierten Fragenbogen erfasst (in den Wochen 0, 16 und 26, BIZA-D, Berliner Inventar zur Angehörigenbelastung – Demenz, Zank et al. 2006). Zu denselben Zeitpunkten werden als sekundäre Zielgrößen die Lebensqualität von Patient (QoL-AD, Quality of Life-Alzheimer’s Disease Scale, Thorgrimsen et al. 2003) und Angehörigen (SF-12, Bullinger & Kirchberger, 1998) und die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistung (RUD, Resource Utilization in Dementia, Wimo & Nordberg 2007) gemessen.

Quelle

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