Beschreibung der Studie

Mit Hilfe kernspintomographischer Methoden sollen im menschlichen Gehirn verschiedene Biomarker und deren genetische Modulation von kognitiven und motorischen Kurz -und Langzeitlernprozessen identifiziert und an gesunden Probanden, schizophrenen Patienten sowie deren gesunden erstgradigen Angehörigen untersucht werden. Dies soll helfen neuronale Anpassungssprozesse besser zu verstehen und entsprechende Defizite zum besseren Verständnis und zur Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten schizophrener Erkrankungen zu nutzen, da davon ausgegangen werden, dass schizophrene Patienten in den indentifizierten Markern Defizite aufweisen.

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Studiendetails

Studienziel a) Erhebung der Daten b) Analyse der Daten: Identifikation der Biomarker und deren (genetische) Modulation c) Idenfikation entsprechender defizitärer Prozesse bei schizophrenen Patienten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 190
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung (Selbständige BMBF-Forschergruppen in den Neurowissenschaften

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Rechtshändigkeit, Deutsch-Muttersprache
  • Fähigkeit, das Studienprotokoll zu verstehen und Einverständnis zu geben
  • Für die Patienten zusätzlich: Vorliegen einer Schizophrenie (definiert nach DSM-IV-Kriterien)
  • Für Angehörige: Ärztlich validierte Diagnose

Ausschlusskriterien

  • MRT-Ausschlusskriterien (Metallteile im Körper, Gehirnoperationen, Permanent-Makeup)
  • Migrationshintergrund
  • Vorliegen einer psychiatrischen Diagnose bei Kontrollprobanden

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die experimentelle Induktion und Untersuchung von schnellen neuronalen Adaptationsprozesse in frontal-striatalen Regelkreisen bei gesunden Kontrollprobanden, Antipsychotika-naïven schizophrenen Patienten, sowie ihren gesunden erstgradigen Angehörigen. Hierbei sollen durch multimodale kernspintomographische Bildgebung (MRT) plastizitätsassoziierte Biomarker der Aktivierung, funktionellen Koppelung, Morphologie und Mikrostruktur in frontal-striatalen Regelkreisen charakterisiert werden. Darüber hinaus sollen pathophysiologische Korrelate der Schizophrenie ohne Konfundierung durch Antipsychotika-Effekte isoliert werden, und ihre genetischen Determinanten mittels einer Kombination von Molekulargenetik und Bildgebung („imaging genetics“) bei gesunden Trägern von Risikovarianten sowie gesunden Angehörigen von Patienten erforscht werden. Die experimentelle Induktion neuronaler Adaptation von Arbeitsgedächtnis- und prozeduralen Lernprozessen wird hierbei mittels Training zweier gut etablierter und belastungsarmer Verhaltensaufgaben bewirkt, die im Kernspintomographen gut untersucht werden können. Neben der Gewinnung neuer Erkenntnissen über die neurobiologischen Grundlagen von frontal-striataler Plastizitätsdefizite bei schizophrenen Psychosen sollen die bei der Studie erarbeiteten Plastizitätsmarker langfristig auch der Weiterentwicklung bestehender diagnostischer Verfahren und der Identifizierung neuer medikamentöser Behandlungsstrategien dienen.

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