Beschreibung der Studie

Es sollen Kurz- und Langzeiteffekt der Induktion von Plastizität in präfrontalen Gehirnarealen mit Hilfe von repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS) und Neurofeedback sowie deren genetische Modulation durch Risikovarianten von Psychosen und Relation zu zellulären Eigenschaften von Neuronen untersucht werden. Dies soll an gesunden Kontrollprobanden untersucht werden, um die grundlegenden Mechanismen dieser Plastizitätsprozesse besser verstehen zu können.

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Studiendetails

Studienziel Nachweis genetischer Einflüsse auf durch rTMS induzierte kortikale Plastizität und deren Zusammenhang mit zellulären Parametern. Zur Überprüfung werden Aktivitäts- und Konnektivitätsmarker der funktionellen Kernspinmessungen (fMRI) eingesetzt, die während einer Arbeitsgedächtnis- oder Inhibitionsaufgabe bzw. in einer Ruhephase gewonnen werden.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft (SFB636, Teilprojekt B7)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Rechtshändigkeit, Deutsch-Muttersprache
  • Fähigkeit, das Studienprotokoll zu verstehen und Einverständnis zu geben

Ausschlusskriterien

  • MRT-Ausschlusskriterien (Metallteile im Körper, Gehirnoperationen, Permanent-Makeup)
  • Migrationshintergrund
  • Epileptische oder psychiatrische Erkrankung in der eigenen oder der Familienanamnese

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

In diesem Projekt wird die Plastizität präfrontaler Hirnareale mit drei verschiedenen Methoden untersucht: a) genetische Assoziation genomweit bedeutsamer Risikovarianten von Psychosen auf Modulation präfrontaler Areale durch repetitive transkraniale Magnetstimulation (rTMS), b) Untersuchung der Relation von präfrontaler Plastizität und zellulären Eigenschaften von Neuronen mit Hilfe induziert pluripotenter Stammzellen und c) direkte Modulation präfrontaler Konnektivität mit Hilfe von Echtzeit-Neurofeedback. Diese Untersuchungen werden die Zusammenhänge zwischen genetischen Variationen und präfrontaler Plastizität sowie ein zelluläres Modell dieser Vorgänge liefern. Weiter wird dadurch ein erster Ansatz zur kognitiven Induktion der Plastizität von Hirnarealen durchgeführt.

Quelle

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