Beschreibung der Studie

Der Dottersack ist die erste Struktur, die nach Einnistung einer Schwangerschaft mit Ultraschall dargestellt werden kann. Aus Voruntersuchungen ist bekannt, dass die Größe des Dottersacks ein Prädiktor für chromosomale Erkrankungen sein könnte. Ziel der geplanten Studie ist es, sonographisch die Dottersackgrößen bei chromosomal gesunden Feten und bei numerischen Chromosomenaberrationen zu ermittelt. Aus der Häufigkeitsverteilung soll abgeleitet werden, ob mit der Ultraschallmessung des Dottersacks eine Diskriminierung im Sinne eines Screening-Tests möglich ist. Es wird erwartet, dass bei gesunden Kinder eine gaussche Verteilung der Dottersackgröße um den noch zu ermittelnden Normwert vorliegt, wohingegen bei Chromosomenstörungen sowohl kleinere, als auch weit überdurchschnittlich große Messwerte zu finden sein werden. Aus dem Anteilsverhältnis gesunder zu erkrankter Feten könnte sich mit den Ergebnissen dieser Arbeit ein neues Screeningverfahren ableiten lassen.

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Studiendetails

Studienziel Sonographische Bestimmung des Dottersackdurchmessers in Abhängigkeit von der Scheitel-Steiß-Länge in der Frühschwangerschaft, sowie der Blutserumkonzentration von PAPP-A im mütterlichen Blut und Erfassung des Fetal Outcome - bei Abort durch Karyotypisierung - bei Interruptio durch Karyotypisierung - bei Lebendgeburt klinisch bei unauffälliger U2
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 11543
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schwangere über 18 Jahre nach Aufklärung und Einwilligung

Ausschlusskriterien

  • Scheitel-Steiß-Länge über 84mm

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Chromosomenanomalien-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Diese Studie soll die Häufigkeitsverteilungen von Aneuploidien vs. chromosomale unauffälligen Feten in Abhängigkeit vom sonographisch ermittelten Dottersackdurchmesser in der Frühschwangerschaft analysieren. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass ein abnormales Dottersackwachstum als Prädiktor für Chromosomenaberrationen dienen könnte.

Quelle

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