Beschreibung der Studie

Die Auswirkung der Nierenarterienablation als Therapieoption schweren Bluthochdrucks auf Blutdruck und dessen Folgeschäden. Studienteilnehmer: Bluthochdruckpatienten mit mind. 3 Blutdruckmedikamenten und anhaltend hohen Blutdruckwerten >160mmHg (Spontanmessungen) Studienziel: Überprüfung der Effekte der Nierenarterienablation auf den Blutdruck und seine Folgeschäden Hintergrund: Mit der Nierenarterienablation steht ein neues, innovatives Therapiekonzept zur Behandlung des Bluthochdrucks zu Verfügung. Klinische Daten sind bisher nur eingeschränkt verfügbar. Prozedere: Nachdem behandelbare Ursachen des Bluthochdrucks ausgeschlossen wurden, werden die Patienten der renalen Denervierung (Nierenarterienablation) mittels Symplicity Kathetersystem zugeführt. Hierdurch werden die sympathischen Nervenfasern in der Nierengefäßwand verödet, welches bei vielen Patienten eine nachhaltige Blutdrucksenkung zur Folge hat. Vor und nach der Behandlung erfolgen diagnostische Untersuchungen, die das Ausmaß der Hypertonie und ihrer Folgeschäden erfassen soll (Pulswellengeschwindigkeitsmessungen, Herzultraschall, Langzeit-EKG und -Blutdruck, Laboruntersuchungen, Lebensqualitätsfragebögen, Ultraschall der Nieren und Halsgefäße, ect.)

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Studiendetails

Studienziel 24h-RR: 3 Monate und 1 Tag vor, sowie 1 Tag, 3, 6, 12 Monate nach renaler Denervierung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Halle (Saale)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • therapierefraktäre arterielle Hypertonie (≥3 Antihypertensiva mit persistierenden systolischen ambulanten Blutdruckwerten >160mmHg sowie >150mmHg Diabetiker)
  • Einverständnis zur Teilnahme.

Ausschlusskriterien

  • das fehlende Einverständnis,
  • ein Alter unter 18 Jahre,
  • sekundäre arterielle Hypertonie (Nierenarterienstenose, ect.)
  • vorbestehende psychiatrische Erkrankungen,
  • ein Drogen- oder Alkoholabusus,
  • metabolische Enzephalopathien sowie
  • körperliche bzw. geistige Einschränkungen, die eine Teilnahme nicht möglich machen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel dieser Untersuchung ist es, den Effekt der renalen sympathischen Denervierung sowohl auf den zirkadianen Blutdruck als auch auf die Ausbildung und den Progress hypertensiver Endorganschäden zu ermitteln. Es handelt sich um eine prospektive, kontrollierte Registererhebung, in der möglichst viele der ab Januar 2011 behandelten therapierefraktären Hypertoniker eingeschlossen werden sollen. Die Patienten werden nach Überprüfung der Ausschlusskriterien und vollständiger Einwilligungserklärung in das Register aufgenommen und der minimal invasiven Prozedur zugeführt. Die erhobenen Patientendaten werden anonymisiert, so dass keine Rückschlüsse auf die teilnehmenden Patienten möglich sind. Die renale Denervierung erfolgt mittels Symplicity Katheters der Firma Medtronic . Anschließend werden die Patienten nach 1 Tag, 3, 6 und 12 Monaten nachkontrolliert mit dem Ziel neben Veränderungen des zirkadianen Blutdruckes auch Auswirkungen auf die meist lebenslimitierenden hypertensiven Endorganschäden möglichst komplex zu erfassen.

Quelle

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