Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist es das ovarielle Ansprechen anhand der Oozytenzahl nach Stimulation des Ovars durch ein GnRH-Antagonisten-Protokoll mit festgelegten Dosen Gonadotropin hinsichtlich endokrinen (AMH, FSH), demographischen (Alter); sonographischen (Anzahl der Antralfollikel) und genetischen Faktoren (Polymorphismen der Gonadotropinrezeptoren und ausgeschütteten Gonadotropinen) zu erforschen.

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Studiendetails

Studienziel - Anzahl der Cumulus-Oozyten-Komplexe; Zeitrahmen: Zum Zeitpunkt der Oozytenentnahme; Anzahl der erhaltenen „Oozyten“ durch transvaginale Entnahme nach ovarieller Stimulation
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 240
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bitte wenden Sie sich an den Sponsor / Please refer to primary sponsor

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Weibliche Patienten, deren behandelnder Arzt eine Behandlung mit langwirksamen FSH 150 µg im Rahmen eines GnRH-Antagonisten Protokolls für indiziert befindet.

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen gegen die Einnahme von Gonadotropinen (Z.B.: Tumore, Schwangerschaft/Stillzeit, nicht diagnostizierte vaginale Blutung, Überempfindlichkeit, Ovarialzysten). Einnahme von Hormonpräparaten innerhalb von einem Monat vor Einschluss

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Assistierte Reproduktion durch In-Vitro-Fertilisation spielt eine entscheidende Rolle in der Behandlung der Unfruchtbarkeit, dem Verständnis der Reproduktionsbiologie und der zukünftigen Populationsdynamik. Für den Erfolg der assistierten reproduktiven Technologien (ART) ist die Optimierung der Protokolle zur kontrollierten ovariellen Stimulation entscheidend, durch die eine adäquate Anzahl, qualitativ hochwertiger Oozyten für die Laborverfahren der In-Vitro-Fertilisation zur Verfügung gestellt werden sollen. Interindividuelle Unterschiede im Ansprechen auf das Follikel-stimulierende-Hormon (FSH) ist ein weitverbreitetes Problem mit klinischen und ökonomischen Folgen. Ein Teil der Patienten (9%-24%) tendieren zu einem schlechten Ansprechen auf die kontrollierte ovarielle Stimulation (COS), während einer anderer Teil der Patienten zu einer Überreaktion neigt (2,5%) und daher Gefahr läuft ein ovarielles Hyperstimulationssyndrom zu entwickeln , wobei es sich um eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung handelt. Polymorphismen der Gonadotropin-Rezeptoren scheinen einen Einfluss auf das Outcome der kontrollierten ovariellen Stimulationsbehandlung zu haben, indem sie z.B. zu den Unterschieden im ovariellen Ansprechen der einzelnen Individuen auf exogenes FSH beitragen. Andere prädiktive Faktoren sind unter anderem demographische (Alter), sonographische (Follikelzahl der Ovarien, Ovarialvolumen), endokrine (Serumgonadotropinlevel und Anti-Müller-Hormon), und Lebensstilfaktoren (Rauchen, Übergewicht). Solche Faktoren werden routinemäßig vor einem Behandlungszyklus erhoben und werden verwendet um eine optimale FSH-Startdosis oder das beste Therapieregimen zu bestimmen. Das Erkennen von Polymorphismen des Gondaotropinrezeptors und Variationen in der Gonadotropinausschüttung vor einer ovariellen Stimulationsbehandlung sollten den Klinikern erlauben die rFSH Startdosis anzupassen, vor allem bei Patienten die sich dem ersten Behandlungszyklus unterziehen. Eine solche Abschätzung des ovariellen Ansprechens wird einen Zyklusabbruch aufgrund eines zu geringen oder zu hohen ovariellen Ansprechens und das Risiko eines OHSS verringern. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Prävalenz von FSH- und LH-Rezeptor-Polymorphismen sowie hormonale Variationen von LH zu identifizieren und die Variation, die auf diese genetische Faktoren zurück zu führen ist, dabei werden bereits etablierte Prädiktoren der ovariellen Reaktion auf exogenes FSH in einer multivariaten Analyse berücksichtigt.

Quelle

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