Beschreibung der Studie

Zweck dieses Registers ist es, einen allgemeinen Überblick bezüglich der Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit der Therapie mit Torisel®, Sutent® und /oder Inlyta® bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom, rezidivierendem/refraktärem Mantelzelllymphom (MCL) und gastrointestinalem Stromatumor (GIST) unter Alltagsbedingungen zu gewinnen.

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Studiendetails

Studienziel - Sicherheit: Absolute und relative Inzidenz von unerwünschten Ereignissen; Zeitrahmen: während der gesamten Studie - Wirksamkeit: Bests Ansprechen, progressionsfreies Überleben, Gesamtüberleben; Zeitrahmen: während der gesamten Studie
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bitte wenden Sie sich an den Sponsor / Please refer to primary sponsor

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Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit histologisch bestätigtem RCC, MCL, GIST
  • unterschriebene Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

Resident Doctor, Leipzig

Praxis, Plauen =

Office of Detlef Muller, Bautzen

Dr. med. Harald Held, Neumünster, Schleswig-holstein

Office of Ulrich Kube, Chemnitz

Universitätsklinikum Charité Campus, Berlin

Studienzentrum Drs. Klausmann / Dr. Welslau, Hämatologie-Onkologie-Diabetologie, Aschaffenburg

Specialist Urology, Erfurt

Dr. med. Hans Wilhelm Duebbers, Ahaus

Office of Axel Belusa, Chemnitz

Internistische Gemeinschaftspraxis, Güstrow

Institut of Healthcare Research, Mayen

Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal, Amberg

Office of Oleg Rubanov, Hameln

Universitätsklinikum des Saarlandes, Klinik für Urologie und Kinderurologie, Homburg/Saar

Carsten Lange, Bernburg

Office of Richard Hansen, Kaiserslautern

Steinmetz, Köln

Dr. Jens-Uwe Krieger, Chemnitz

Prof. Dr. med. Rühnke, Osnabrück

Klinisches Studienzentrum Urlogie, Köln

Zeisigwaldklinikum Bethanien Chemnitz, Chemnitz

Leonhard Stark, Deggendorf

Dr. med. Jan Klaus Schroder, Mülheim

Prof. Dr. med. Udo Rebmann, Dessau

Dr.med Johannes Mohm, Dresden

Klinik für Urologie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen,, Tübingen

Dr. med. Ralf Eckert, Eisleben

Universitätsklinik Würzburg, Medizinische Poliklinik, Würzburg

Goebell, Erlangen

Dr. med. Gunter Derigs, Frankfurt am Main

Prof. Dr. med. Lothar Bergmann, Frankfurt am Main

Hoffkes, Fulda

PD Dr. Uwe Zimmermann, Greifswald

Dr. med. Arne Strauss, Göttingen

Dr. med. Michael Rink, Hamburg

Dr. med. Hanns-Detlev Harich, Hof

Dr. med. Susan Foller, Jena

Dr. med. Martina Stauch, Kronach

Dr. med. Ursula Vehling-Kaiser, Landshut

Dr. Andreas Kohler, Langen

Andreas Schwarzer, Leipzig

Dietel, Leipzig

Dr.med. Matthias Schulze, Markkleeberg

Dr.med. Wolfgang Abenhardt, München

Herrmann, Münster

Dr. med. Thomas Gehring, Neckarsulm

Dres. Derouet Poenicke Becker, Neunkirchen

Dr. med. David Kunst, Nienburg

Dr.med. Christian Linder, Nordhausen

Dr. med. Joachim Zimber, Nürnberg

Ralf-Bodo Kühn, Oldenburg

Dr. med. Torsten Geyer, Ostfildern

Dr. med. Ino Kietz, Parchim

Andreas Hübner, Rostock

Diakonie-Klinikum gGmbH, Schwäbisch Hall

Dr. med. Thomas Geer, Schwäbisch Hall

Dr. Matthias Groschek, Stolberg

Dr. med. Heinz Kirchen, Trier

Klotz, Weiden

Dr.med. Jan Janssen, Westerstede

Jochen Gleissner, Wuppertal

Mathias Schulze, Zittau

Scheffler, Zwickau

Physician for Internal Medicine, Neuwied

Office of Friedrich Overkamp, Oncologia Nova, Recklinghausen

Office of Judith Franz-Werner, Speyer

Häufig gestellte Fragen

Analyse der Überlebenszeit

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Die Ergebnisse von klinischen Studien beeinflussen die Behandlungsmethoden, mit denen Betroffene in der Gegenwart und der Zukunft behandelt werden. Daher ist es wichtig, zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müssen Studien sorgfältig geplant werden. Dazu gehört, dass die Teilnehmer vor Beginn in verschiedene Gruppen eingeteilt werden und genau definiert wird, wie die Gruppen behandelt werden. Auf diese Weise können Behandlungsmethoden unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden. So kann im Anschluss der Studie eine Aussage darüber gefällt werden, welche der eingesetzten Behandlungsmethoden für die untersuchte Fragestellung am besten geeignet ist. Unabhängig davon, welcher Gruppe die Teilnehmer angehören, werden Sie intensiv durch das Studienpersonal betreut.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien