Beschreibung der Studie

Zweck dieser Studie ist es zu untersuchen, ob die zusätzliche orale Erhaltungstherapie mit O-TIE (Etoposid, Idarubicin, Trofosfamid) über 6 Monate das ereignisfreie Überleben (EFS) bei Patienten mit lokalisiertem Hochrisiko-Rhabdomyosarkom (RMS) und rhabdomyosarkomartigem Weichteilsarkom (STS) verbessert.

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Studiendetails

Studienziel - Ereignisfreies Überleben (EFS); Zeitrahmen: 3 Jahre
Status Teilnahme möglich
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 320
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bitte wenden Sie sich an den Sponsor / Please refer to primary sponsor

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Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schriftliche Einverständniserklärung zur Registrierung, Randomisierung, Datensammlung/Datenübertragung, Aufbewahrung von Tumormaterial liegt vor
  • Pathologisch (inklusive molekularpathologisch) gesicherte Diagnose eines RMS oder STS und Tumormaterial für pathologischen Review vorhanden
  • Rhabdomyosarkome der Hochrisikogruppe z.B.:
  • RME, N0, M0, IRS II&III, >5 cm oder >10 Jahre in EXT, HN-PM, OTH, UG-BP
  • RME, N1, M0, jegliche IRS-Gruppe, jegliche Größe oder Alter
  • RMA, NO, M0, jegliche IRS-Gruppe, jegliche Größe oder Alter
  • Ausnahme: paratestikuläre RMA sind nicht zugelasssen) oder
  • Rhabdomyosarkome der "extremen Hochrisiko"-Gruppe, z.B.:
  • RMA, N1, MO, IRS II&III, jegliche Größe oder Alter
  • lokalisierte Hochrisiko- STS, z.B.:
  • EES, pPNET, UDS: jegliche N, M0, jegliche IRS-Gruppe, jegliche Größe oder Alter
  • SySa, jegliche N, M0, jegliche Größe oder Alter
  • Ausnahme: SySa IRSI&II, nicht T2b, N0, M0 sind nicht zugelassen)
  • Keine die Behandlung verhindernde Krankheit (insbesondere die in der Produktinformation aufgelisteten, z.B. kardiale, hepatische, metabolische oder renale Dysfunktion; Überempfindlichkeit)
  • Kein vorheriger maligner Tumor
  • Verfügbar für das Langzeit-Follow-up im Behandlungszentrum
  • In Remission (gemäß CWS-2007-HR-Definition (siehe X7.1.8X)) zum Zeitpunkt der Randomisierung nach multimodaler Standard-Therapie z.B. gemäß CWS-Richtlinie

Ausschlusskriterien

  • Schwangere oder stillende Frauen
  • Andere Gesundheitszustände, die eine Behandlung gemäß Protokoll ausschließen (z.B. HIV, psychiatrische Erkrankung, etc.)
  • Für sexuell aktive Frauen und Männer in Arm B (O-TIE-Behandlung): Verweigerung eine effektive Methode zur Verhütung zu verwenden (z.B. oral, Intrauterinpessar)

Adressen und Kontakt

Krankenhaus der Stadt Dornbirn, Dornbirn

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Universitätsklinikum, Aachen

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Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Graz

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Klinikum Augsburg, Augsburg

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Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Innsbruck

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Charité, Berlin

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Landeskrankenhaus, Klagenfurt

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Helios Klinikum Berlin, Berlin-Buch

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Landeskrankenhaus, Leoben

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Krankenhaus Bielefeld, Bielefeld

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Landesfrauen - und Kinderklinik Linz, Linz

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Universitätskinderklinik, Bonn

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St. Johanns Spital / Landeskrankenhaus, Salzburg

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Klinikum Braunschweig, Braunschweig

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St. Anna Kinderspital, Wien

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Prof. Hess Kinderklinik, Bremen

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Klinikum Chemnitz, Chemnitz

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Vestische Kinderklinik, Datteln

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Westfälisches Kinderzentrum, Klinikum Dortmund, Dortmund

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Universitätsklinikum, Dresden

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Universitätskinderklinik, Düsseldorf

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Helios Klinikum, Erfurt

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Universitätsklinikum, Erlangen

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Universitätsklinikum, Essen

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Universitätsklinikum, Frankfurt

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Universitätsklinikum, Freiburg

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Universitätsklinikum, Giessen

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Universitätsklinikum, Greifswald

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Universitätsklinikum, Göttingen

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Universitätsklinikum, Halle

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Universitätsklinikum, Hamburg

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Medizinische Hochschule, Hannover

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Kantonsspital, Aarau

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Universitätsklinikum, Heidelberg

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Universitätskinderklinik beider Basel, Basel

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Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Herdecke

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Ospedale San Giovanni, Bellinzona

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Universitätsklinikum, Homburg

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Inselspital University hospital, Bern

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Universitätsklinikum, Jena

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Hopital Cantonal de Geneve, Geneve

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Städtisches Klinikum Karlsruhe, Karlsruhe

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CHUV, Lausanne

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Klinikum Kassel, Kassel

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Kinderspital, Luzern

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Universitätsklinikum, Kiel

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Ostschweizer Kinderspital, Sankt Gallen

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Gemeinschaftsklinikum Mayen-Koblenz, Koblenz

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University Children's Hospital, Zurich

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Kliniken der Stadt Köln, Köln

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Universitätsklinikum, Köln

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Universitätsklinikum, Leipzig

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Universitätsklinikum, Lübeck

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Universitätsklinikum, Magdeburg

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Universitätsklinikum, Mainz

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Universitätsklinikum, Mannheim

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Klinikum Minden, Minden

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Dr. von Haunersches Kinderspital, München

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Krankenhaus München Schwabing, München

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Universitätsklinikum, Münster

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Cnopf`sche Kinderklinik, Nürnberg

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Klinikum Oldenburg, Oldenburg

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Universitätsklinikum, Regensburg

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Universitätsklinikum, Rostock

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Helios Kliniken Schwerin, Schwerin

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Asklepios Kinderklinik, St. Augustin

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Olgahospital, Stuttgart

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Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier

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Universitätsklinikum, Tübingen

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Universitätsklinikum, Ulm

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Universitätsklinikum, Würzburg

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Häufig gestellte Fragen

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Phase-3-Studien werden durchgeführt, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer neuen Behandlungsmethode nachzuweisen. Zu diesem Zweck wird in vielen Fällen nur ein Teil der Studienteilnehmer mit der neuen Methode behandelt. Die übrigen Teilnehmer erhalten, falls vorhanden, die bisher eingesetzte Methode. So ist ein direkter Vergleich zwischen neuer und alter Behandlungsmethode möglich. Diese Studien bilden den letzten Schritt auf dem Weg zur Marktzulassung der Behandlungsmethode durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). An Studien dieser Phase nehmen in der Regel mehrere hundert bis tausend Betroffenen teil. Sie dauern oft mehrere Monate oder Jahre. Vor der Phase-3-Studie wurden Studien der Phase 1 und Phase 2 durchgeführt. Dabei haben in der Regel bereits über hundert Menschen die Behandlung erhalten.

Die Ergebnisse von klinischen Studien beeinflussen die Behandlungsmethoden, mit denen Betroffene in der Gegenwart und der Zukunft behandelt werden. Daher ist es wichtig, zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müssen Studien sorgfältig geplant werden. Dazu gehört, dass die Teilnehmer vor Beginn in verschiedene Gruppen eingeteilt werden und genau definiert wird, wie die Gruppen behandelt werden. Auf diese Weise können Behandlungsmethoden unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden. So kann im Anschluss der Studie eine Aussage darüber gefällt werden, welche der eingesetzten Behandlungsmethoden für die untersuchte Fragestellung am besten geeignet ist. Unabhängig davon, welcher Gruppe die Teilnehmer angehören, werden Sie intensiv durch das Studienpersonal betreut.

Damit man sich auf Studienergebnisse verlassen kann, müssen Studien möglichst vor äußeren Einflussfaktoren geschützt werden, die zu einer Verfälschung der Ergebnisse führen könnten. Zu den Einflussfaktoren gehören zum Beispiel das Alter oder der Schweregrad einer Erkrankung. Eine wichtige Methode, um die Auswirkung solcher Einflussfaktoren zu minimieren, ist die Randomisierung. Darunter versteht man, dass die Zuteilung zu den verschiedenen Teilnehmergruppen zufällig erfolgt. Das heißt, dass weder die Teilnehmer noch der Arzt einen Einfluss darauf haben, welcher Gruppe ein Teilnehmer zugeordnet wird. Durch die zufällige Zuteilung wird dafür gesorgt, dass sich die Einflussfaktoren gleichermaßen auf die Gruppen auswirken. So wird zum Beispiel verhindert, dass einer Gruppe nur die weniger stark betroffenen zugeteilt werden. In diesem Fall wäre es nicht möglich, die beiden Gruppen zuverlässig miteinander zu vergleichen.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien