Beschreibung der Studie

In dieser Studie soll unter Verwendung eines sehr leistungsstarken Magnet-Resonanztomographen (MRT) untersucht werden, ob und wie weit Menschen mit wenig und viel körperlicher Aktivität im Alltag Unterschiede in Bezug auf Leistungen des Gedächtnis und Unterschiede in damit in Verbindung stehenden Strukturen des Gehirns zeigen. Zusätzlich wird eine Blutprobe genommen um zu prüfen ob sich Unterschiede in Substanzen zeigen, die mit der Neubildung von Nervenzellen in Verbindung gebracht werden. In einem dritten Untersuchungsteil wird geprüft ob sich mit den Unterschieden in den Alltagsaktivitäten auch Unterschiede in weiteren Aufgaben zu Gedächtnis, Lernen und Aufmerksamkeit zeigen. Unsere Hypothese ist, dass Studienteilnehmer mit einer hohen Aktivität im Alltag eine bessere Gedächtnisleistung zeigen, größere Hirnstrukturen zeigen, die mit Geächtnisleistungen verbunden werden, und dass sie eine höhere Ausprägung an Kennwerten im Blut zeigen, die Möglicherweise auf die Neubildung von Nervenzellen hinweisen.

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Studiendetails

Studienziel Hippocampus-Aktivierung in funktioneller MRT bei einer assoziativen Gedächtnisaufgabe
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universität Duisburg-Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter > 55 Jahre
  • Entweder hohe körperliche Aktivität (3 x 1 Stunde körperliche Aktivität / Woche) oder niedrige körperliche Aktivität (ohne relevante körperliche Aktivitäten im Alltag)
  • Bei bestehender Diagnose eines Diabetes Mellitus Typ II ein HBA1C-Wert < 8%.

Ausschlusskriterien

  • Wichtige pyschiatrische Erkrankungen, darunter Affektive Störungen, Schlafstörungen, Psychosen, Subtanzmissbrauch oder Abhängigkeit
  • Neurologische oder körperliche Erkrankungen
  • Diabetes Mellitus Typ I oder Typ II mit HBAiC > 8%
  • Andere reguläre Medikation außer solcher für Diabetes Mellitus Typ II
  • Fiebrige Erkrankung 3 Tage vor Studienteilnahme
  • Kontraindikationen für MRT-Untersuchung (z.B. Metallimplantate)

Adressen und Kontakt

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Duisburg-Essen, Essen

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Häufig gestellte Fragen

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Unter Verwendung von 7T MRT soll bei gesunden Probanden im Alter zwischen 55 und 75 Jahren mit entweder hoher oder niedriger körperlicher Aktvität im Alltag funktionelle Aktivierung bei einer deklarativen Gedächtnisaufgabe und einer Arbeitsgedächtnisaufgabe untersucht werden. Zusätzlich soll das Volumen des Hippokampus bestimmt werden. Unter Verwendung einer Blutprobe sollen Biomarker der Neurogenese (BDNF) bestimmt werden. Zusätzlich sollen in einer neuropsychologischen Untersuchung weitere Gedächtnis, Lern- und Aufmerksamkeitsleistungen untersucht werden. Es wird erwartet, dass Gedächtnisleistungen und ihre funktionellen Korrelate im 7T fMRI, das Volumen des Hippokampus, BDNF und kognitive Fertigkeiten bei Menschen mit hoher körperlicher Aktivität im Alltag gegenüber solchen mit niedriger Aktivität erhöht sind.

Quelle

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