Beschreibung der Studie

Das Krankheitsbild Schizophrenie gehört zu den kostenintensivsten psychiatrischen Erkrankungen, vergleichbar mit den direkten und indirekten Kosten somatischer Volkskrankheiten, und stellt damit eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Diese hohen Kosten entstehen überwiegend durch die stationäre Versorgung der Patienten (Wobrock et al. 2006). Die Initiative Integrierte Versorgung Schizophrenie (IVS) beschreibt ein Versorgungsmanagement, das die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) Niedersachsen ihren an Schizophrenie erkrankten Versicherten anbietet. Als Vertragspartner der Krankenkasse tritt die Managementgesellschaft Institut für Innovation und Integration im Gesundheitswesen GmbH (I3G) auf. Diese trägt die Budgetverantwortung und gewährleistet die Qualität der Versorgung. Zudem organisiert die Managementgesellschaft gemeinsam mit der AOK Niedersachsen und dem AOK Bundesverband die wissenschaftliche Begleitforschung. Mit der operativen Ausführung ist das Unternehmen Care forSchizophrenia GmbH (Care4S) beauftragt. In Niedersachsen soll somit ein ambulant gesteuertes Versorgungskonzept aufgebaut werden, in dem Fachärzte, Fachpflegekräfte, gemeindepsychiatrische Träger, Krankenhäuser sowie andere ambulante und stationäre Versorgungsdienstleister interdisziplinär und sektorübergreifend zusammenarbeiten. Die Evaluation des integrierten Versorgungskonzeptes wird von der Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Medizinmanagement, gemeinsam mit der Universitätsmedizin Göttingen, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Universität Bremen, Kompetenzzentrum für klinische Studien, durchgeführt. Es handelt sich um eine prospektive Kohortenstudie mit interner und externer Kontrolle im Sinne einer Beobachtungsstudie. Zugleich werden Kosten-Effektivitäts- und Kosten-Nutzwert-Analysen durchgeführt. Ziel der Evaluation ist ein Vergleich von Patienten mit Schizophrenie, die im Rahmen einer Integrierten Versorgung betreut werden, mit Patienten, die in der Regelversorgung versorgt werden.

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Studiendetails

Studienziel Anzahl psychiatrischer Krankenhaustage nach 12 Monaten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 480
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle AOK Bundesverband
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Aktuelle Diagnose F20 (Schizophrenie) und
  • Alter ≥ 18 Jahre im Jahr 2009 und
  • mindestens seit dem 01.01.2009 bei der AOK Niedersachsen versichert und
  • schriftliches Einverständnis nach entsprechender Aufklärung und
  • zwischen dem 1.1.2005 und dem 31.12.2009 mindestens einmal in stationärer Behandlung, entweder mit einer F20 als Hauptentlassungsdiagnose oder einer F20 als Nebenentlassungs-diagnose bei psychiatrischer Hauptdiagnose und / oder
  • mindestens seit 2009 wegen einer Schizophrenie in kontinuierlicher ambulanter Behandlung

Ausschlusskriterien

  • keine ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache, welche zur Beantwortung der Fragen notwendig ist
  • intellektuell und sprachlich nicht in der Lage die Fragebögen zu beantworten
  • gleichzeitige Teilnahme an einer anderen (Therapie-) Studie
  • mehr als 4-wöchiger stationärer Aufenthalt im Krankenhaus wegen einer schweren körperlichen Erkrankung in den letzten 12 Monaten

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Das Krankheitsbild Schizophrenie gehört zu den kostenintensivsten psychiatrischen Erkrankungen, vergleichbar mit den direkten und indirekten Kosten somatischer Volkskrankheiten, und stellt damit eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Diese hohen Kosten entstehen überwiegend durch die stationäre Versorgung der Patienten (Wobrock et al. 2006). Die Initiative Integrierte Versorgung Schizophrenie (IVS) beschreibt ein Versorgungsmanagement, das die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) Niedersachsen ihren an Schizophrenie erkrankten Versicherten anbietet. Als Vertragspartner der Krankenkasse tritt die Managementgesellschaft Institut für Innovation und Integration im Gesundheitswesen GmbH (I3G) auf. Diese trägt die Budgetverantwortung und gewährleistet die Qualität der Versorgung. Zudem organisiert die Managementgesellschaft gemeinsam mit der AOK Niedersachsen und dem AOK Bundesverband die wissenschaftliche Begleitforschung. Mit der operativen Ausführung ist das Unternehmen Care forSchizophrenia GmbH (Care4S) beauftragt. In Niedersachsen soll somit ein ambulant gesteuertes Versorgungskonzept aufgebaut werden, in dem Fachärzte, Fachpflegekräfte, gemeindepsychiatrische Träger, Krankenhäuser sowie andere ambulante und stationäre Versorgungsdienstleister interdisziplinär und sektorübergreifend zusammenarbeiten. Die Evaluation des integrierten Versorgungskonzeptes wird von der Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Medizinmanagement, gemeinsam mit der Universitätsmedizin Göttingen, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Universität Bremen, Kompetenzzentrum für klinische Studien, durchgeführt. Es handelt sich um eine prospektive Kohortenstudie mit interner und externer Kontrolle im Sinne einer Beobachtungsstudie. Zugleich werden Kosten-Effektivitäts- und Kosten-Nutzwert-Analysen durchgeführt. Ziel der Evaluation ist ein Vergleich von Patienten mit Schizophrenie, die im Rahmen einer Integrierten Versorgung betreut werden, mit Patienten, die in der Regelversorgung versorgt werden.

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