Beschreibung der Studie

Ein Viertel aller Patienten hat Schwierigkeiten, Tabletten und Kapseln zu schlucken. In dieser Studie soll untersucht werden, ob die Dichte der Tablette/Kapsel und die Kopfhaltung beim Schlucken einen Einfluss auf die Schluckbarkeit von Tabletten/Kapseln haben. Es werden je drei Arzneiformen in zwei unterschiedlichen Kopfhaltungen geschluckt. Diese Untersuchung dient der Entwicklung und dem Erkennen leicht schluckbarer Arzneiformen, die im Anschluss gezielt verordnet werden können.

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Studiendetails

Studienziel 1. Erkennen der am leichtesten zu schluckenden Arzneiform (bezogen auf alle Patienten, Patienten mit Problemen beim Arzneimittelschlucken, Patienten ohne Probleme) (Skala 0-7, 0=sehr leicht, 7=sehr schwierig) 2. Ausmaß der Verbesserung der Schluckbarkeit fester oraler Arzneiformen in Abhängigkeit von der gewählten Interventionsmethode (Kopfhaltung)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 125
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ≥18
  • Stationäre Patienten des Universitätsklinikums Heidelberg
  • Patienten, die nach ärztlicher Aussage an der Studie teilnehmen dürfen
  • Patienten müssen aufrecht positionierbar sein

Ausschlusskriterien

  • ≤ 18 Jahre
  • Dysphagie
  • Teilnahme aufgrund von Grunderkrankungen, des Gesundheitszustands oder bevorstehender Untersuchungen nicht möglich
  • Befolgen einfacher Instruktionen ist nicht möglich
  • Schlechte deutsche Sprachkenntnisse

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Ein Viertel aller Patienten ist von Schwierigkeiten beim Schlucken fester oraler Arzneiformen betroffen. Um den Schluckprozess zu vereinfachen, modifizieren betroffene Patienten ihre Arzneimittel. Dies kann aufgrund einer zerstörten Galenik zu schwerwiegenden klinischen Folgen führen (z.B. Wirkverluste und damit einhergehende Verschlechterung der Erkrankung, erhöhtes Potential für unerwünschte Arzneimittelwirkungen durch Dose-dumping). Bisher ist kaum untersucht, welchen Einfluss die Arzneiform (z.B. Größe, Tablettenform, Steghöhe) auf die Schluckbarkeit fester oraler Arzneimittel hat. Ziel dieser Studie ist es, herauszufinden, welchen Einfluss die Dichte von Arzneiformen sowie die Kopfhaltung während des Schluckens auf die Schluckbarkeit von Arzneimitteln haben. Es werden je drei Arzneiformen in zwei unterschiedlichen Kopfhaltungen geschluckt. Diese Studie generiert wichtige Erkenntnisse für die pharmazeutische Entwicklung neuer Arzneiformen und ermöglicht das Erkennen leichter schluckbarer Arzneiformen, die im Anschluss gezielt verordnet werden können.

Quelle

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