Beschreibung der Studie

Hintergrund: Fast ein Drittel aller Menschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter einer Schwindelerkrankung. Bei der Hälfte der Schwindelpatienten finden die Ärzte jedoch keine körperliche Ursache für die Beschwerden. Dennoch gibt es bislang kaum Therapiemöglichkeiten für diese Patienten. Ziel: Das Ziel dieser Studie ist es zu überprüfen, ob ein neuer psychotherapeutischer Ansatz wirksamer ist als eine erweiterte ärztliche Beratung. Ansatz: Die Teilnehmer werden zufällig auf die beiden Gruppen - Psychotherapie oder ärztliche Beratung - zugeteilt. Die Behandlung erfolgt in Gruppen à 7-9 Patienten. Die Gruppe "Psychotherapie" erhält 16 ambulante Sitzungen (wöchentlich), die Gruppe "Ärztliche Beratung" 3 Sitzungen im Abstand von jeweils 5 Wochen. Teilnehmer: Teilnehmen können Personen, die unter Schwindel leiden, für den keine organische Ursache gefunden wurde. Die Teilnehmer müssen 18 Jahre oder älter sein, in der Nähe des Studienzentrums wohnen und dürfen aktuell nicht in psychotherapeutischer Behandlung sein.

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Studiendetails

Studienziel Summenscore des Vertigo Handicap Questionnaire (VHQ) nach 12 Monaten follow-up (bezogen auf T0)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 278
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • klinisch relevante Beeinträchtigung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität: Vertigo Handicap Questionnaire Summenscore > 45

Ausschlusskriterien

  • ungenügende deutsche Sprachkenntnis
  • relevante kognitive Beeinträchtigung (Mini Mental Status Test < 27) oder psychische Störung (inkl. Suizidalität) mit starker Beeinträchtigung bzw. Störung der Sozialfunktionen
  • schwere und chronische körperliche Erkrankung
  • laufende Psychotherapie
  • Anfahrtsweg zur Behandlung von mehr als 50 km

Adressen und Kontakt

Klinikum Großhadern, Klinikum rechts der Isar, München

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Universitätsklinikum Mainz, Mainz

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Die Lebenszeitprävalenz von Schwindelerkrankungen liegt bei 20-30%. Fast die Hälfte der Patienten mit komplexen Schwindelerkrankungen, die sich in Spezialambulanzen oder -kliniken vorstellen, leiden unter einem organisch nicht ausreichend erklärbaren Schwindel, der assoziiert ist mit phobischen, Panik-, Angst-, depressiven, dissoziativen oder somatoformen Störungen. Obwohl es Evidenz dafür gibt, dass Psychotherapie bei organisch nicht ausreichend erklärbarem Schwindel wirksam sein kann, sind die psychotherapeutischen Optionen unbefriedigend. Ziel: Das Ziel dieser randomisiert-kontrollierten Pilotstudie (VerTIGOPsy = Vertigo Tailored Intervention - Group Oriented Psychotherapy) ist es zu überprüfen, ob ein psychodynamisch-interpersonell orientierter Therapieansatz (PIT) mit Modulen für Angst, Depression und Somatisierung wirksamer ist als Enhanced Medical Care (EMC). Methoden: Die Studien- und Kontrollgruppen (jeweils n=88) werden in Subgruppen à 7-9 Patienten aufgeteilt. Die Studiengruppe erhält 16 wöchentliche Sitzungen (à 90 Minuten) PIT, durchgeführt von einem ausgebildeten Psychotherapeuten. PIT enthält Basismodule zu Psychoedukation, Körperwahrnehmung, Entspannung und körperlicher Aktivierung sowie Module zu Angst/Phobie, Depression und Somatisierung. Die Kontrollgruppe erhält drei 30-minütige EMC Sitzungen im Abstand von jeweils alle 5 Wochen. Die Patienten werden zufällig auf diese beiden Bedingungen zugeteilt. Ergebnisse: Die Ergebnisse dieser Studie sollen zur Klärung folgender Bereiche beitragen: (a) Kurz- und Langzeiteffekte von PIT im Vergleich zu EMC bei Patienten mit organisch nicht ausreichend erklärbarem Schwindel, (b) Prädiktoren für Therapieerfolg und (c) Kosten-Nutzen-Analyse von PIT vs. EMC.

Quelle

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