Beschreibung der Studie

Es wird die Komplikations- und Wiederauftretensrate nach hautsparender Brustentfernung mittels Wiederaufbau durch den großen Rückenmuskel (Musculus latissimus dorsi) ausgewertet. Anhand einer Bewertungsskala soll das kosmetische Ergebnis des Eingriffs durch den Operateur (Dr. W. Schoenegg), eine zweite Person (cand. med. Sophie Stegmann), die Patientin und eine unabhängige Ärztin (Dr. F. Siedentopf) beurteilt werden. Die Haupthypothesen sind folgende: 1) Die hautsparende Brustentfernung mit Wiederaufbau durch den großen Rückenmuskel ist ein krebstherapeutisch sicheres Verfahren. 2)Die hautsparende Brustentfernung ermöglicht sehr gute kosmetische Ergebnisse. Zusätzlich gibt es eine Nebenhypothese: 1)Die hautsparende Brustentfernung ist ein sicheres operatives Verfahren. Anhand der Ergebnisse wird man beurteilen können, wann und bei welchen Patientinnen eine hautsparende Brustentfernung mit Wiederaufbau durch den großen Rückenmuskel sinnvoll ist. Somit kann das Risiko eines Wiederauftretens des Krebses an gleicher bzw. entfernter Stelle gesenkt werden, bei aber gleichzeitig guten kosmetischen Ergebnissen. Dank einer Analyse der Komplikationsrate wird aufgezeigt werden können, welche Komplikationen im Zusammenhang mit bestimmten Faktoren auftreten und wie man das Komplikationsrisiko am effektivsten senken kann. Zusätzlich wird man die hautsparende Brustoperation mit Wiederaufbau durch den großen Rückenmuskel anderen bereits ausgewerteten Operationstechniken gegenüberstellen können, um somit die Beratung vor dem operativen Eingriff effizienter und für die Patientin nachvollziehbar gestalten zu können. Es wird möglich sein, Patientinnen über das Risiko eines Wiederauftretens des Krebses und ein Streuungsrisiko besser aufzuklären und ihnen deutlich zu machen, mit welchen Komplikationen sie rechnen müssen.

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Studiendetails

Studienziel Wichtigster Endpunkt ist die onkologische Sicherheit, die anhand von Rezidiv- bzw. Metastasierungsrate der Patientinnen erhoben werden soll. Wird anhand der Patientinnenakte ausgewertet. Die Auswertung geschieht ab 31.03.2012 bis voraussichtlich August 2012. Beobachtungsspanne : 1-19 Jahre
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Brustzentrum DRK-Kliniken Westend

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Einschlusskriterien

  • Weiblich, Mammakarzinompatientinnen mit erfolgter Brustrekonstruktion nach Mastektomie mittels Latissimus dorsi Flap, die im Brustzentrum der DRK-Kliniken-Westend oder der Praxis Dr. Schoenegg operiert wurden.

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden Patientinnen mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Haupthypothesen: 1) Die hautsparende Mastektomie mittels Latissismus dorsi Rekonstruktion ist ein onkologisch sicheres Verfahren. 2)Die hautsparende Mastektomie ermöglicht sehr gute ästhetische Ergebnisse. Sekundärhypothese: 1)Die hautsparende Mastektomie ist ein sicheres operatives Verfahren. Um die onkologische Sicherheit der hautsparenden Mastektomie mittels Latissismus dorsi Rekonstruktion beurteilen zu können, soll die Rezidiv- und Metastasierungsrate erfasst werden. Zu ermitteln ist, ob ein lokoregionäres Rezidiv während des Follow-Ups aufgetreten ist und/oder ob es in dieser Zeit zu einer Metastasierung gekommen ist. Um festzustellen, ob die hautsparende Mastektomie ein sicheres onkologisches Verfahren ist, sollen diese Werte mit Rezidiv- und Metastasierungsraten der einfachen Mastektomie und hautsparenden Mastektomien mit anderer Operationstechnik verglichen werden. Die Beurteilung der kosmetischen Ergebnisse nach der Rekonstruktion soll durch vier verschiedene Parteien erfolgen: Anhand einer standardisierten Skala von Drucker-Zertuche et al. (2007) sollen der Operateur, eine unabhängige Person, die Doktorandin, sowie die Patientin das Operationsergebnis bewerten. Für die bessere Dokumentation der kosmetischen Ergebnisse soll ein Foto der operierten Brust gemacht werden. Hierbei wird nur das Operationsgebiet abgebildet, die Patientin wird nicht zu erkennen sein. Außerdem soll die operative Sicherheit betrachtet werden. Dies geschieht indem Früh- und Spätkomplikationen, die postoperativ aufgetreten sind,erfasst werden. Es handelt es sich zum Beispiel um Infektion, Hämatom, Lappennekrosen, Serom und Implantatverlust. Auch diese Werte sollen mit Komplikationsraten von einfachen Mastektomien und hautsparenden Mastektomien mit anderer Operationstechnik verglichen werden. Anhand der Ergebnisse wird man beurteilen können, wann und bei welchen Patientinnen eine hautsparende Mastektomie mit Latissismus dorsi Rekonstruktion sinnvoll ist. Somit kann das lokoregionäre Rezidiv- bzw. das Fernmetastasierungsrisiko gesenkt werden, bei aber gleichzeitig guten ästhetischen Ergebnissen. Dank einer Analyse der Komplikationsrate wird aufgezeigt werden können, welche Komplikationen im Zusammenhang mit bestimmten Faktoren auftreten und wie man das Komplikationsrisiko am effektivsten senken kann. Zusätzlich wird man die hautsparende Mastektomie mit Latissismus dorsi Rekonstruktion anderen bereits ausgewerteten Operationstechniken gegenübergestellt werden können, um somit die präoperative Beratung effizienter und für die Patientin nachvollziehbar gestalten zu können. Es wird möglich sein, Patientinnen über Rezidiv- bzw. Metastasierungsrisiko besser aufzuklären und ihnen deutlich zu machen, mit welchen Komplikationen sie rechnen müssen.

Quelle

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