Beschreibung der Studie

Diffusionsbildgebung in der Magnetresonanztomographie stellt die Brown`sche Molekularbewegung dar. Hierdurch kann eine weitere Differenzierung von Nierentumoren praeoperativ erfolgen, die sonst nur nach Resektion des Tumors mit Histopathologische Aufarbeitung vorliegt. Hierzu werden praeoperativ Patienten mit Nierentumor untersucht und die Ergebnisse der MRT Untersuchung mit der Histopathologie korreliert. Die Hypothese ist, dass man mittels ADC, D und f Werten im MRT Nierentumore weiter differenzieren kann.

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Studiendetails

Studienziel Die erhobenen Daten, ADC, D und f sollen eine Differenzierung von Nierentumoren zulassen und Werte erheben ,die typisch für bestimmte Tumorentitäten sind. An Hand der Pilotstudie wurde die Gruppegroesse berechnet.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 81
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Nierentumor, die praeoperativ sind. und keine Kontraindikationen gegen MRT haben.

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen gegen MRT

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Für die Beurteilung von Nierenläsionen werden bisher bildgebende Verfahren für die makroskopische Beurteilung der Nieren (Größe, Form, Steine) eingesetzt. Durch die Kontrastmittelaufnahme wird die Durchblutung von Nierenläsionen dargestellt und so eine Differenzierung des Gradings möglich. Die Diffusionsbildgebung (DWI) in der MRT ist in der neuroradiologischen Bildgebung schon etabliert. Die Diffusion und Perfusion kann über unterschiedliche B Werte beurteilt werden und bietet die Möglichkeit sowohl mikrostrukturelle als auch zirkulatorische Eigenschaften wie die Micro Vessel density von Geweben über die Perfusionskomponente zu erfassen. Über die unterschiedlichen b-Werte lässt sich nicht nur der ADC Wert bestimmen, sondern zusätzlich der perfusionsfreie Diffusionskoeffizient D und die Perfusionsfraktion f (Le Bihan). Hierzu wird eine spezielle Auswertesoftware verwendet und im Rahmen dieses Vorhabens weiter entwickelt. Bei dieser hypothesengetriebenen Forschung wird eine weitere Eigenschaft von Gewebe untersucht. Durch die diffusionsgewichtete Bildgebung (DWI) sollen nicht invasive Nierentumore im Vorfeld besser differenziert und die Bildgebung für die Planung der Operation eingesetzt werden. Nach einer bereits durchgeführten initialen Pilot-Studie mit 20 Patienten sollen zunächst die Untersuchungsprotokolle an 20 Probanden optimiert werden. In der geplanten und hier gemeldeten Studie sollen ca.100 Patienten im beantragten Studienzeitraum von 36 Monaten praeoperativ mittels DWI untersucht werden Da der f-Wert ein Maß für die Durchblutung ist, könnten sich für unterschiedliche Tumorentitäten und Gradings verschiedene f und D Werte ergeben. Die Ergebnisse der Histopathologie sollen dann mit den ADC, D und f Werten verglichen werden.

Quelle

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