Beschreibung der Studie

Die Studie IFB-PET geht der Frage nach, ob und in welchem Maße Störungen sogenannter zentraler Neurotransmitter, wie das "Glückshormon“ Serotonin und das "Stresshormon" Norephinephrin an der Entstehung von Essstörungen und Adipositas beteiligt sind. Der Mechanismus dieses Zusammenhangs ist bis heute nicht geklärt und soll mittels Positronen-Emmissions-Tomographie (PET) näher betrachtet werden. Die Einbeziehung der Ergebnisse genetischer Untersuchungen, Untersuchung der individuellen Stressreaktion sowie einer MRT soll helfen, Übergewicht und Fettleibigkeit besser zu verstehen. Zudem wird untersucht, ob die Effekte eines multimodalen Behandlungskonzeptes (Ernährungsberatung, Motivationstherapie, Sport) gemessen und ggf. vorhergesagt werden können. Ziel von IFB-PET ist es, Adipositas im Hirn frühzeitig sichtbar zu machen.

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Studiendetails

Studienziel quantitativ ermittelte zentrale SERT-/NET-Verfügbarkeit (Bindungspotential BP und Distributionsvolumen [ratio] DV[R]) bei adipösen Probanden vor und nach der Teilnahme am multimodalen Therapieprogramm sowie normalgewichtigen Probanden.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 65
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • BMI > 35 kg/m² bzw. < 30 kg/m²
  • Alter 18-65 Jahre; ♀ / ♂
  • unbehandelt, keine Einnahme von Psychotropika oder Drogen
  • mindestens 8 Wochen vor PET)
  • gezeichnete Einverständniserklärung liegt vor

Ausschlusskriterien

  • strukturelle Gewebsläsionen (z.B. Hirninfarkte, Schädeltraums, etc.)
  • neurochirurgische Eingriffe in der Vergangenheit
  • schwere neurologische oder psychiatrische Erkrankungen
  • Typ-I oder insulinpflichtiger Typ-II Diabetes mellitus, maligner Bluthochdruck
  • chronische Ekrankungen die eine dauerhafte Therapie mit zentral wirksamen Medikamenten notwendig machen (z.B.Asthma)
  • Einnahme von Medikamenten oder operative Eingriffe zur Gewichtsreduktion in den letzten 6 Monaten
  • schwere psychotische Störungen, schwerwiegende kommunikative Defizite, die ein informiertes Einverständnis unmöglich machen
  • Drogen- und/oder Alkohol-Abusus
  • Epilepsie
  • Schwangerschaft
  • Kontraindikationen zur MRT sind implantierte ferromagnetische Materialien beziehungsweise Geräte, deren Funktion durch die Magnetfelder beeinflusst werden könnte (z.B. Herzschrittmacher, Medikamenten-Injektionspumpen etc.).

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Fettleibigkeit-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Das primäre Ziel dieser Studie ist es, die in-vivo-SERT-/NET-Verfügbarkeit bei adipösen Probanden ohne Depression mit einem Body-Mass-Index von BMI >35 kg/m2 ohne Depression im Vergleich zu gesunden Probanden mit einem BMI <30 kg/m2 selektiv zu quantifizieren. Die Ergebnisse der PET-Studie werden mit Polymorphismen im SERT-kodierenden Gen (5-HTTLPR, STin2) der Aktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden- (HHN-) Achse als Stress-Marker und den Befunden von Magnet-Resonanz-Tomographie-Untersuchungen korreliert (sekundäre Endpunkte). Zudem sollen in einer Längsschnitt-Studie die Auswirkungen einer kombinierten Motivations- und Verhaltenstherapie, Ernährungsberatung sowie physischer Behandlung in einer weiteren PET-Untersuchung nach 6 Monaten (Therapiemonitoring) eingeschätzt werden.

Quelle

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