Beschreibung der Studie

Menschen mit einer schizophrenen Psychose leiden oft an Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit und des Denkens. Auch werden bei dieser Erkrankung häufig Veränderungen des Nachtschlafs beobachtet. In dieser Studie soll der Zusammenhang zwischen Schlafveränderungen und Störungen des Denkens bei Patienten mit einer schizophrenen Psychose untersucht werden. Da ein Teil der Verarbeitung gelernter Denkinhalte sozusagen "off-line" während des Schlafs stattfindet ("Gedächtniskonsolidierung"), soll neben anderen kognitiven Funktionen auch die Gedächtniskonsolidierung im Schlaf untersucht werden. Außerdem sollen mögliche Zusammenhänge mit Veränderungen der Schlaf-Wach-Rhythmik und mit einer Aktivierung bestimmter Hirnregionen untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Schlafkennwerte und Schlafmikroarchitektur im Gruppenvergleich (gemessen mittels Polysomnographie, einzeitige Querschnitssuntersuchung) und deren Korrelation mit schlafabhängiger Gedächtniskonsolidierung (entsprechende Gedächtniskonsoliderungsparadigmen parallel zur Polysomnographie)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim / Universität heidelberg, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose Schizophrenie oder gesunde Kontrollperson,
  • ausreichend deutsche Sprachkenntnisse,
  • Einwilligungsfähigkeit

Ausschlusskriterien

  • Akute Exazerbation, psychiatrische Komorbidität, psychopharmakologische Behandlung außer Monotherapie mit atypischem Antipsychoticum (bei schizophrenen Patienten), schwerwiegende neurologische oder internistische Erkrankung, Metallimplantate, großflächige Tätowierungen

Adressen und Kontakt

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Kognitive Dysfunktionen gehören zu den Kernsymptomen bei Menschen mit einer schizophrenen Psychose. Auch Veränderungen der Schlafarchitektur wurden wiederholt beschrieben. In dieser Studie soll der Zusammenhang zwischen Schlafveränderungen und kognitiven Störungen bei Patienten mit Schizophrenie untersucht werden. Da ein Teil der Verarbeitung gelernter Denkinhalte sozusagen "off-line" während des Schlafs stattfindet ("schlafabhängige Gedächtniskonsolidierung"), soll neben anderen kognitiven Funktionen auch die Gedächtniskonsolidierung im Schlaf untersucht werden. Außerdem sollen mögliche Zusammenhänge mit Veränderungen der Schlaf-Wach-Rhythmik und mit einer Aktivierung bestimmter Hirnregionen (fMRT) untersucht werden.

Quelle

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