Beschreibung der Studie

Soja-Produkte, wie Sojamilch oder Tofu, enthalten sogenannte Isoflavone. Diese Isoflavone werden auch häufig als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Nahrungsergänzungsmittel mit einem hohen Gehalt an Soja-Isoflavonen werden für Frauen in den Wechseljahren als natürliche und nebenwirkungsarme Alternative zur Hormonersatztherapie beworben. Mit Hinweis auf die Bevölkerung asiatischer Länder wird eine gesundheitsfördernde Wirkung dieser Verbindungen angenommen: Minderung von Wechseljahresbeschwerden (wie Hitzewallungen und Schlafstörungen), Schutz vor Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Ernährungsweise kann die Aufnahme von Isoflavonen beeinflussen. Deshalb soll in dieser Studie bei postmenopausalen Frauen die Verfügbarkeit von Isoflavonen unter kontrollierten Ernährungsbedingungen untersucht werden. Hierzu erhalten die Versuchsteilnehmerinnen (gesund, normalgewichtig, Nichtraucher) über einen Zeitraum von 4 Wochen eine kontrollierte Diät (Nährstoffrelation entsprechend den Empfehlungen der DGE), sowie ein IF-Präparat bzw. Placebo. Am Ende jeder Versuchswoche wird die IF-Aufnahme ins Blut bestimmt.

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Studiendetails

Studienziel Isoflavon-Plasmakonzentrationen (LC-MS/MS), vor und nach Isoflavon- bzw. Placebogabe
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Postmenopausale Frauen unter 75 Jahren; mittlerer BMI 25 kg/m2; Nichtraucher; Probanden, die in schriftlicher Form ihr Einverständnis zur Teilnahme an der Studie gegeben haben

Ausschlusskriterien

  • Frauen mit Hormonersatztherapie; Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind oder waren; Probanden mit schwerwiegenden Erkrankungen, welche die Nährstoffresorption, Verdauungsfunktion, Verstoffwechselung oder Ausscheidung betreffen; Probanden, die in den zurückliegenden 3 Monaten Supplemente oder Medikamente einnahmen, die zu bestimmende Parameter beeinflussen können; Probanden, von denen zu erwarten ist, dass sie sich nicht compliant verhalten

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Wechseljahre-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Nahrungsergänzungsmittel mit einem hohen Gehalt an Soja-Isoflavonen (IF) werden für die Zielgruppe der postmenopausalen Frauen als natürliche und nebenwirkungsarme Alternative zur Hormonersatztherapie beworben. Mit Hinweis auf die Bevölkerung asiatischer Länder wird eine gesundheitsfördernde Wirkung dieser Verbindungen postuliert. Die wissenschaftliche Datenbasis ist jedoch sehr widersprüchlich. Voraussetzung für die Wirkung von IF ist deren Bioverfügbarkeit, die u.a. durch die Konjugation an Zucker, Lipoproteine und die Ernährungsweise beeinflußt wird. Deshalb soll in einer Kurzzeit-Intervention (randomisiert, kontrolliert, cross-over Design), die Bioverfügbarkeit von Isoflavonen bei postmenopausalen Frauen unter kontrollierten Ernährungsbedingungen untersucht werden. Hierzu erhalten die Versuchsteilnehmerinnen (gesund, normalgewichtig, Nichtraucher) über einen Zeitraum von 4 Wochen eine kontrollierte Diät (Nährstoffrelation entsprechend den Empfehlungen der DGE), sowie ein IF-Präparat bzw. Placebo. Am Ende jeder Versuchswoche wird die IF-Aufnahme ins Blut bestimmt.

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